Neu bestimmte Insektengattung trÀgt Namen von Taylor Swift
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 08:58 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWissenschaftler haben gleich vier neu bestimmte Insektenarten nach US-Superstar Taylor Swift benannt. Die Tiere gehören der neu benannten Gattung Swiftiephylus an, wie die University of California, Riverside mitteilte.Â
Innerhalb dieser Gattung bestimmten die Fachleute vier Arten, die sie nach der SĂ€ngerin und ihren Alben benannten: Swiftiephylus taylorae, Swiftiephylus amator, Swiftiephylus intrepidus und Swiftiephylus poetorum.
Die Namen sind die Latein-Versionen von «Taylor» sowie den Alben der SĂ€ngerin «Lover», «Fearless» und «Poets», was fĂŒr das Album «The Tortured Poets Department» steht. Die Tiere gehören laut UniversitĂ€t zur Familie der Weichwanzen. Doktorandin Sarah Schroeder, die das dazugehörige wissenschaftliche Paper mitgeschrieben hat, hofft laut der UniversitĂ€t darauf, dass der Erhalt von Insekten dank der Namensgebung mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Taylor-Swift-Insekten sind Pflanzenfresser
«Es hat sich fĂŒr mich authentisch angefĂŒhlt als lebenslanger Swiftie, Taylor auf diese Weise zu ehren und Aufmerksamkeit auf die Vielfalt von Insekten zu lenken, die noch entdeckt werden muss», wird Schroeder zitiert. Die vier neuen Arten sind den Angaben zufolge Pflanzenfresser und eng verbunden mit der australischen Planzengattung Allocasuarina.
Ein weiterer Grund dafĂŒr, dass sie die Insekten nach Taylor Swift benannte, ist laut Schroeder das Aussehen der Wanzen. Sie tragen rot-orange gefĂ€rbte Strukturen auf ihrem hellen Körper und Ă€hneln damit den BlĂŒten der Allocasuarina. «Taylor Swifts ikonischer Look sind ihre blonden Haare und roten Lippen. Diese Insekten sind blass-gelb mit roten Akzenten», so Schroeder. «Im wissenschaftlichen Paper bezeichne ich sie als blond.»
Bis die neu bestimmten Insekten zu ihrem Namen kamen, hat es Jahre gedauert. Denn sie wurden bereits zwischen 1995 und 2004 im Rahmen eines BiodiversitÀtsprojekts von amerikanischen und australischen Forschern gefunden. Damals sammelten die Fachleute demnach 50.000 Exemplare, die sortiert, untersucht und bestimmt werden mussten.
