New Outlook: PST-Dateien endlich vollständig unterstützt
Veröffentlicht: 04.07.2026 um 08:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Nutzer können nun archivierte E-Mails importieren, exportieren und durchsuchen sowie Kalender und Kontakte aus den lokalen Datenbeständen verwalten. Allerdings bleibt eine Hürde: Die klassische Outlook-Version muss weiterhin installiert sein. Microsoft verspricht, diese Einschränkung bis Ende 2026 zu beseitigen.
Copilot-Probleme behoben
Am 29. Juni 2026 schloss Microsoft eine Sicherheitslücke im klassischen Outlook, bei der die Copilot-Chat-Buttons für Nutzer mit einer Copilot Chat (Basic)-Lizenz verschwanden. Betroffen waren Systeme ab Build 20026.20182. Nur drei Tage später, am 2. Juli, folgte ein weiterer Fix für Probleme mit der Suchleiste und bestimmten Copilot-Notebook-Funktionen.
Wer weiterhin Schwierigkeiten hat, dem empfiehlt Microsoft einen Neustart der Anwendung oder ein Update auf die neueste Version. Alternativ können betroffene Nutzer auf Build 16.0.20026.20168 zurückgehen oder auf den New Outlook beziehungsweise Outlook im Web (OWA) ausweichen.
Windows 11 und macOS: Stabilität im Fokus
Die PST-Unterstützung im New Outlook ist da – aber der Import klappt nur mit der klassischen Version. Unser Leitfaden zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie Ihre Daten sicher migrieren und typische Fehler vermeiden. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern
Ein kritisches Update am heutigen Samstag, dem 4. Juli 2026, behebt einen Fehler unter Windows 11, der Outlook einfrieren ließ – insbesondere bei der Nutzung von Cloud-Speichern wie OneDrive oder Dropbox. Erste Patches gab es bereits im Januar, der finale Fix wurde nun ausgerollt. Trotzdem kann es vereinzelt vorkommen, dass gesendete E-Mails nicht sofort im entsprechenden Ordner auftauchen. Microsoft beobachtet die Lage über Windows Update.
Weniger erfreulich läuft es im Apple-Universum. Nach dem macOS-Tahoe-26.2-Update am 30. Juni 2026 melden Mac-Nutzer massive Synchronisationsfehler im New Outlook for Mac. Über 3.400 Support-Anfragen zu Verbindungsproblemen sind eingegangen – ein endgültiger Patch steht noch aus.
Drittanbieter-Tools und Sicherheitswarnungen
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Auch Drittanbieter reagieren auf den PST-Boom: Advik Software veröffentlichte am 2. Juli 2026 ein Update für seinen PST-zu-PDF-Konverter, der nun schneller arbeitet, Stapelverarbeitung unterstützt und weniger Speicher verbraucht. Das Tool ist mit Outlook-Versionen von 2007 bis 2021 kompatibel. Spezialisierte Reparatur-Tools wie der Cigati PST Repair helfen zudem bei beschädigten Dateien und ermöglichen die Rettung in Formate wie EML, MSG oder MBOX.
Parallel untersucht Microsoft Abstürze in Verbindung mit Kaspersky Antivirus. Betroffene erkennen das Problem an Fehlermeldungen mit der Datei „mcou.dll" und Event-1000-Logs. Bis zur offiziellen Lösung sollen Nutzer den Antiviren-Support kontaktieren.
