NVIDIA RTX Spark: Neue Windows-Laptops starten ab 16. Oktober
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 18:46 Uhr | Redaktion boerse-global.de
NVIDIA und Microsoft haben in San Francisco neue RTX-Spark-Windows-PCs sowie erweiterte Windows-Agentenfunktionen vorgestellt. Für die ersten Laptops mit der neuen Plattform laufen bereits Vorbestellungen, die reguläre Auslieferung soll am 16. Oktober 2026 beginnen. Kompakte Desktop-Systeme sind laut den Ankündigungen für November 2026 vorgesehen.
Die RTX-Spark-Plattform von NVIDIA kombiniert eine Blackwell-Grafikeinheit mit bis zu 6.144 Kernen und eine Grace-Zentralkonstruktion mit bis zu 20 Kernen. Die Komponenten kommunizieren über eine Verbindung mit 600 GB/s. Das System unterstützt bis zu 128 GB einheitlichen Speicher und erreicht eine Rechenleistung von 1 Petaflop bei FP4-KI-Berechnungen.
Parallel dazu stellte NVIDIA eine Vorschau auf die DGX Station für Windows vor. Ausgestattet mit einem GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip und 748 GB kohärentem Speicher soll diese bis zu 20 Petaflops FP4-Leistung bieten und Modelle mit bis zu einer Billion Parameter lokal berechnen können; ein Veröffentlichungsdatum wurde nicht genannt.
Windows-Sicherheit und eigene Geräte von Microsoft
Um den Zugriff lokaler Software-Agenten auf Dateien und Systemressourcen einzudämmen, stellte Microsoft die Sicherheitsfunktion Execution Containers allgemein bereit. Das Unternehmen verfolgt eine hybride Strategie, bei der Rechenlasten wahlweise lokal, in der Cloud oder kombiniert ausgeführt werden.
Microsoft teilte mit, dass DeepSeek V4 Flash lokal bei 1,6 Bit mit 60 GB Speicher betrieben werden kann. Zudem sollen Easy Anti-Cheat sowie BattlEye nativ unterstützt werden; Call of Duty wurde für 2027 in Aussicht gestellt.
Microsoft bietet eigene Geräte auf Basis der Plattform an:
- Das Surface Laptop Ultra startet bei 2.599 US-Dollar und ist in elf Konfigurationen bis 5.899 US-Dollar erhältlich. Die Basisausstattung umfasst 18 CPU-Kerne, 5.120 GPU-Kerne, 24 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 512 GB; eine Ausführung mit 48 GB wird bei Best Buy für 3.999,99 US-Dollar gelistet.
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Laut Microsoft führt das Gerät Modelle mit mehr als 120 Milliarden Parametern lokal aus und erreicht bis zu 22 Stunden Videowiedergabe sowie bis zu 16 Stunden Webnutzung.
- Die Surface RTX Spark Dev Box mit 128 GB Speicher und bis zu 1 Petaflop Leistung kostet ab 5.999 US-Dollar.
- Nach Microsoft-Angaben übertrifft RTX Spark ein MacBook Pro mit M5 Pro bei ersten Textausgaben um bis zu 2,1×, bei Bildern um 4,3× und bei Videoclips um 6,2×; unabhängige Testergebnisse liegen nicht vor.
Breites Angebot der Hardware-Partner
Insgesamt planen laut NVIDIA acht Hersteller entsprechende Systeme. Sechs verschiedene Notebooks sind bereits vorbestellbar; Gigabyte soll in einer zweiten Phase folgen.
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ASUS kündigte die Laptops ProArt P14 (ab 2.599,99 US-Dollar) und ProArt P16 (ab 2.799,99 US-Dollar) an, deren Vorbestellungen am 7. Oktober begannen und die ab dem 16. Oktober 2026 verfügbar sein sollen. Das P16 wiegt 1,77 Kilogramm bei 12,9 Millimetern Dicke und einem Akku mit bis zu 99,9 Wh, das P14 wiegt 1,48 Kilogramm bei einem 90-Wh-Akku.
Die OLED-Bildschirme bieten bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit. Das P16-Spitzenmodell mit 20-Core-Chip, 128 GB Speicher und 2 TB SSD kostet 6.999,99 US-Dollar. Zudem stellte ASUS den Mini-PC GR1X vor und verwies darauf, dass Cloud-Token-Kosten bei intensiver Agentennutzung die Anschaffungskosten eines PCs in fünf bis zehn Monaten übersteigen können.
Dell zeigte das 0,7 Zoll dünne XPS 16 Creator Edition mit bis zu 128 GB Speicher und 3,2K-Tandem-OLED, das bei Best Buy ab 3.799,99 US-Dollar vorbestellbar ist. HP offeriert das OmniBook Ultra 16 ab 3.199,99 US-Dollar sowie das OmniBook X 14 ab 2.999,99 US-Dollar. Lenovo stellte das Yoga 9n ab 3.099,99 US-Dollar und das Pro 9n ab 2.999 US-Dollar vor.
MSI eröffnete den Vorverkauf für das 2-in-1-Gerät Prestige N16 Flip AI+, das in der Eurozone je nach Konfiguration zwischen 3.899,90 Euro und 7.999,90 Euro kostet; Käufer bis zum 31. Dezember 2026 können in berechtigten Regionen ein Bundle im Wert von 299 US-Dollar erhalten.
Mehr zum Thema bei The Verge: „The first Nvidia RTX Spark laptops cost up to $7,000“
