Office 16.110 für Mac: Microsoft schließt 26 Sicherheitslücken
19.06.2026 - 01:15:04 | boerse-global.de
Version 16.110, die am 17. und 18. Juni ausgerollt wurde, konzentriert sich auf hartnäckige Stabilitätsprobleme in Word und bringt neue Funktionen für die gesamte Produktivitätsumgebung.
Word-Add-ins endlich stabil
Die Juni-Aktualisierung adressiert gezielt Fehler, die bei der Nutzung von Drittanbieter-Add-ins in Word für Mac auftraten. Berufliche Anwender, die auf externe Tools für Zitate, Dokumentenverwaltung oder spezielle Formatierungen angewiesen sind, kämpften seit Langem mit Abstürzen, sobald diese Integrationen mit Word interagierten.
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Doch damit nicht genug: Microsoft verspricht auch allgemeine Leistungsverbesserungen für Word und PowerPoint. Die sollen besonders bei rechenintensiven Dokumenten für einen flüssigeren Arbeitsablauf sorgen. Interessant: Zeitgleich mit Version 16.110 haben auch Drittanbieter wie Paperpile Updates veröffentlicht – mit eigenen Fehlerbehebungen für ChatGPT-Integrationen und Literaturverwaltungstools.
Neue Hürde: macOS Sonoma wird Pflicht
Mit dem Update verschärft Microsoft die technischen Anforderungen. Wer die neueste Version installieren will, braucht macOS 14 (Sonoma) oder neuer. Das stellt die Kompatibilität mit modernen Mac-Funktionen sicher – inklusive der neuen Liquid-Glass-Oberfläche, die für das kommende macOS Tahoe vorgesehen ist.
Sicherheit steht beim Juni-Release ebenfalls im Fokus. Microsoft hat 26 Schwachstellen in der Office-Suite geschlossen, mehrere davon als hochriskant eingestuft. Sie hätten Angreifern potenziell die Ausführung von Schadcode ermöglicht. Branchenbeobachter raten zur Eile: Der Support für ältere Versionen wie Office 2021 läuft im Herbst 2026 aus.
Outlook mit neuen Funktionen
Für Mac-Nutzer hält Version 16.110 auch wichtige Neuerungen in Outlook bereit. Dazu gehören die native Unterstützung für PST-Datei-Importe sowie ein neuer Button für Microsoft-Teams-Chats direkt im Kalendermodul. Das Update steht allen Abonnenten eines aktiven Microsoft-365-Abonnements zur Verfügung.
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Windows-Nutzer weiterhin mit Problemen
Während Mac-Anwender von den Stabilitätsfixes profitieren, kämpfen Nutzer in plattformübergreifenden Umgebungen mit anderen Schwierigkeiten. Windows-Updates von Anfang Juni haben offenbar dazu geführt, dass Drittanbieter-Software Office-Anwendungen wie Word und Excel nicht mehr per OLE-Automation starten kann.
Betroffen sind unter anderem Forschungs- und Buchhaltungstools wie Zotero, CCH Engagement und Dentrix. Microsoft bestätigte, dass die Ursache dieser Startfehler untersucht wird. Bis dahin hilft nur ein Workaround: Die Office-Anwendungen direkt starten, statt über die integrierte Drittanbieter-Schnittstelle.
