One UI 9.0: Samsung erweitert Beta auf Galaxy Z Fold7 und S25
Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 19:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Samsung treibt die Modernisierung seines Software-Portfolios voran. Während das Unternehmen das Beta-Programm für die auf Android 17 basierende Benutzeroberfläche One UI 9.0 auf zahlreiche weitere Smartphone-Modelle ausweitet, endet gleichzeitig der offizielle Software-Support für die erste Wear-OS-Generation des Herstellers.
Support-Ende für die Galaxy Watch 4
Die Modelle Galaxy Watch 4 und Galaxy Watch 4 Classic werden im aktuellen Sicherheitsbulletin für September 2026 nicht mehr aufgeführt. Damit markiert der vorangegangene Patch vom August 2026 den Abschluss der offiziellen Update-Versorgung für diese Wearables. Die Uhren hatten insgesamt vier Wear-OS-Generationen bis hin zu Wear OS 6 beziehungsweise One UI 8 Watch erhalten.
Zwar bleiben die Geräte weiterhin funktionsfähig, sie werden jedoch keine weiteren Sicherheitsaktualisierungen oder Funktions-Patches mehr erhalten. Im Gegensatz dazu weitet Samsung die Support-Zeiträume für neuere Modelle deutlich aus. Die aktuellen Generationen Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2 sollen einen fünfjährigen Support bis zum Jahr 2031 erhalten.
Für die dazwischen liegenden Modelle gelten gestaffelte Fristen: Die Galaxy Watch 5 und 5 Pro werden bis Ende 2026 unterstützt, die Watch 6 folgt bis Ende 2027, und die im Juni 2024 erschienene Watch FE sowie die Watch 7 und Ultra aus demselben Jahr erhalten Updates bis Ende 2028.
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Expansion des One UI 9 Beta-Programms
Parallel dazu intensiviert Samsung die Testphase von One UI 9.0. Für die Galaxy-S24-Serie wurde die zweite Beta-Version (Firmware-Version ZZI4) veröffentlicht. Das rund 600 MB große update integriert Funktionen wie Call Brief, Now Nudge sowie My FanCam und bringt Custom Cards in das Now-Brief-Feature, das ursprünglich für kommende Flaggschiff-Generationen vorgesehen war.
Neben funktionellen Neuerungen behebt die aktuelle Beta Fehler bei der Bixby-Vision-Übersetzung, optimiert die Farbdarstellung der Kamera und korrigiert Abstürze innerhalb der Kontakte-App.
Die Testphase wurde zudem geografisch und auf weitere Modellreihen ausgeweitet. In Märkten wie den USA, Großbritannien, Südkorea und Indien können nun auch Nutzer des Galaxy Z Fold7, Z Flip7 sowie der gesamten S25-Serie inklusive des S25 FE an dem Programm teilnehmen.
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Auch für das Mittelklasse-Modell Galaxy A55 hat der Hersteller die erste Beta-Version gestartet, die über 2 GB umfasst und bereits den Sicherheitspatch vom September 2026 enthält. Berichten zufolge wurde das Programm zudem auf die Galaxy-S23-Serie ausgeweitet.
Neue Hardware mit langfristiger Update-Garantie
Ein zentraler Bestandteil der Software-Strategie zeigt sich bei der Markteinführung des Galaxy S26 FE in Indien. Das Gerät wird direkt mit One UI 9 ausgeliefert und ist mit einem 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 120 Hz, einem Exynos 2500 Prozessor im 3-nm-Verfahren sowie einem 4900-mAh-Akku ausgestattet.
Für dieses Modell, das zu einem Preis von 79.999 Indischen Rupien (INR) startet, garantiert Samsung sieben Generationen an Betriebssystem-Updates sowie sieben Jahre Sicherheitsaktualisierungen.
Während die Beta-Phase für Bestandsgeräte läuft, befinden sich bereits weitere Entwicklungen in Vorbereitung. Für das künftige Galaxy S27 wird bereits One UI 9.5 auf Basis von Android 17 QPR2 entwickelt, wobei erste Testphasen für das vierte Quartal 2026 und ein Marktstart im ersten Quartal 2027 erwartet werden. Der reguläre, stabile Rollout von One UI 9.0 für die aktuellen Flaggschiff-Modelle wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 angestrebt.
