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One UI 9: Samsung zeigt Live-Geschwindigkeit in der Statusleiste

14.06.2026 - 04:25:00 | boerse-global.de

Samsung One UI 9 zeigt Live-Datentempo, iOS 27 benennt Wi-Fi Assist um. Beide Systeme reagieren auf bessere Mobilfunknetze.

Samsung und Apple: Neue Netzwerk-Features für Smartphones
One - A close-up of a smartphone screen showing network signal bars, Wi-Fi icon, and digital speed indicators. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Samsung und Apple arbeiten parallel an neuen Funktionen zur Netzwerküberwachung.

Samsung One UI 9: Echtzeit-Geschwindigkeit in der Statusleiste

Samsung hat einen nativen Geschwindigkeitsindikator in die Statusleiste seiner Galaxy-Geräte integriert. Die Funktion ist derzeit in der One-UI-9-Beta für die Galaxy-S26-Serie verfügbar. Nutzer sehen dort live die aktuellen Upload- und Download-Raten – sowohl für WLAN als auch für mobile Daten.

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Die Einstellung findet sich nicht in den primären Systemeinstellungen, sondern im QuickStar-Modul der Good-Lock-App (Version 11.0.3.15). Dort aktiviert man den „Network Speed"-Schalter im Menü der Indikator-Symbole. Die Community hatte diesen native Geschwindigkeitsmesser seit 2019 gefordert.

Die One-UI-9-Beta basiert auf Android 17 und bringt zudem einen Schalter zum Deaktivieren des „Ongoing Chip" (auch als Now Bar bekannt). Dieses UI-Element zeigt Live-Aktivitäten an. Eine stabile Version wird für Ende Juli erwartet, der breite Rollout soll im September folgen.

iOS 27: Aus Wi-Fi Assist wird Connectivity Assist

Apple hat parallel dazu die Bezeichnungen seiner Konnektivitätsfunktionen überarbeitet. In der iOS-27-Beta wurde „Wi-Fi Assist" in „Connectivity Assist" umbenannt. Die Kernfunktion bleibt gleich: Das Gerät nutzt Mobilfunkdaten, um schwache WLAN-Signale zu ergänzen.

Neu sind jedoch „Intelligent Connectivity"-Benachrichtigungen. Sie informieren Nutzer, wenn das Gerät aktiv zwischen verschiedenen Netzwerktypen wechselt, um die Verbindungsqualität zu optimieren. Das System agiert damit proaktiver als zuvor.

Infrastruktur-Upgrades ermöglichen Höchstgeschwindigkeiten

Der Wunsch nach präziseren Netzwerkanzeigen kommt nicht von ungefähr. Die Telekommunikationsanbieter rüsten massiv auf – unter anderem für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026. So investiert Bell rund 23 Millionen Euro in Toronto und Vancouver, Rogers etwa 25 Millionen Euro in dieselben Städte.

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Die Kapazität in Schlüsselspielstätten wie dem Toronto Stadium hat sich dadurch fast verdreifacht. Spitzenwerte von bis zu 4,3 Gbit/s sind dort möglich.

Zudem haben Samsung und KT in Seongnam (Südkorea) die AI-RAN-Technologie (Artificial Intelligence Radio Access Network) auf einem kommerziellen Netz validiert. Ein Feldtest mit 18.000 Nutzern zeigte: KI-Tools optimieren Netzwerkkonfigurationen in Echtzeit basierend auf Bewegungsmustern der Nutzer. Die Zahl der Verbindungsabbrüche sank deutlich.

Diese Fortschritte im Netzwerkmanagement liefern die technische Grundlage für die detaillierteren Statusanzeigen, die nun in den Betriebssystemen Einzug halten.

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