OneDrive-Sync, Pfade

OneDrive-Sync: Pfade über 520 Zeichen sollen den Abgleich nicht mehr stoppen

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 13:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die OneDrive-Funktion zur Bearbeitung überlanger Pfade kommt Ende Oktober; der automatische Rollout soll bis Ende November abgeschlossen sein.

Microsoft verschiebt OneDrive-Fehlerbehebung für lange Dateipfade
Ein leerer, modern gestalteter Büroflur mit klaren architektonischen Linien und hellem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft verzögert die Veröffentlichung einer Fehlerbehebung für den Umgang mit überlangen Dateipfaden in OneDrive. Wie das Unternehmen über das Microsoft 365 Message Center unter der Kennung MC1422063 mitteilte, verschiebt sich die allgemeine Verfügbarkeit der Funktion von Anfang Oktober 2026 auf Ende Oktober 2026. Der vollständige Rollout soll nach den aktuellen Planungen bis Ende November 2026 abgeschlossen sein.

Problem mit langen Pfaden blockiert Synchronisation

Die Anpassung richtet sich an die Windows-OneDrive-Syncclients und umfasst auch OneDrive for Business. Im laufenden Betrieb können zu lange Verzeichnisstrukturen zu erheblichen Unterbrechungen führen. Überschreitet ein Dateipfad das Synchronisationslimit von 520 Zeichen, stoppt der Client gegenwärtig unter Umständen den gesamten Datenabgleich.

Verschärft wird die Situation für Anwender dadurch, dass der Windows-Datei-Explorer Umbenennungen von Dateien oder Verzeichnissen blockieren kann, sobald die Gesamtlänge des Pfades 260 Zeichen übersteigt. Betroffene Dateien lassen sich dadurch oft nur mit erhöhtem Aufwand manuell anpassen oder verkürzen.

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Integrierte Kürzung und Zähler im Syncclient

Die angekündigte Verbesserung soll sicherstellen, dass die Synchronisierung trotz überschrittener Limits fortgesetzt werden kann. Der Client unterstützt die Anwender künftig direkt beim Umbenennen oder Verschieben der betroffenen Elemente.

Dazu blendet die Software eine Übersicht ein, die exakt anzeigt, wie viele Zeichen über dem zulässigen Grenzwert liegen. Nutzer können anschließend gezielt einzelne Abschnitte des Verzeichnispfads direkt bearbeiten und umbenennen, um die Gesamtlänge auf das erlaubte Maß zu reduzieren.

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Automatischer Rollout ohne Administrator-Eingriff

Für IT-Abteilungen in Unternehmen bedeutet die Aktualisierung keinen zusätzlichen Administrationsaufwand. Microsoft zufolge wird die Funktion automatisch über die bestehenden Update-Mechanismen für die Syncclients verteilt, sodass Administratoren keine manuellen Konfigurationen oder Freigaben im Vorfeld durchführen müssen. Mit dem Abschluss der schrittweisen Bereitstellung bis Ende November 2026 soll die Lösung allen Nutzern auf Windows-Systemen zur Verfügung stehen.

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