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OneSpan Sign: Plattform soll Verträge mit KI schneller und sicherer machen

Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 01:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OneSpan plant neue KI- und Sicherheitsfunktionen für OneSpan Sign; konkrete Veröffentlichungstermine stehen noch nicht fest.

OneSpan erweitert Signaturplattform um KI, Identitätsprüfung und Prozessintegration
Ein minimalistischer, moderner Innenraum mit klaren Linien und sanftem, natürlichem Licht, das auf eine Holzwand trifft. Illustration mit AI erstellt.

Der an der Technologiebörse Nasdaq notierte IT-Sicherheits- und Identitätsspezialist OneSpan hat neue und geplante Funktionen für seine Lösung OneSpan Sign vorgestellt.

Wie aus Medienberichten vom 7. Oktober 2026 hervorgeht, soll die Plattform künftig weit über die Erfassung elektronischer Signaturen hinausreichen. Das Ziel sei es, kundenorientierte Vereinbarungen beschleunigt abzuwickeln und zugleich die Sicherheit sowie die anschließende Weiterverarbeitung in Unternehmenssystemen zu verbessern.

Drei Kernbereiche für moderne Vertragsprozesse

Die Erweiterung der Plattform konzentriert sich laut Unternehmensangaben auf drei strategische Schwerpunkte: die Beschleunigung des Abschlusses, die Prüfung und Absicherung ohne Reibungsverluste sowie den nahtlosen Übergang in nachfolgende Geschäftsaktionen.

Im Bereich der Beschleunigung setzt OneSpan auf eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einem einheitlichen Dashboard. Zudem sollen Funktionen mit künstlicher Intelligenz integriert werden. Dazu gehören die automatisierte Platzierung von Formularfeldern, KI-generierte Zusammenfassungen für Unterzeichnende sowie integrierte Frage-und-Antwort-Funktionen, die den Durchlauf von Verträgen erleichtern sollen.

Für den zweiten Bereich, die reibungslose Absicherung, sind automatisierte Dokumentenprüfungen zur Feststellung ordnungsgemäßer Unterlagen vorgesehen. Hinzu kommen Mechanismen zur Erkennung von Manipulationen an Dateianhängen, eine biometrische Überprüfung der Identität sowie die Unterstützung für digitale Identitätsnachweise und digitale Geldbörsen.

Den dritten Schwerpunkt bildet die Anbindung an Folgeschritte im Geschäftsablauf. Neben erweiterten Integrationen und agentenbasierten Arbeitsabläufen plant das Unternehmen eine Unterstützung des Model Context Protocol für autorisierte KI-Agenten, um automatisierte Anschlussprozesse zu steuern.

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Verlagerung des Nutzens über die reine Signatur hinaus

Branchenbeobachter und das Unternehmen selbst sehen in dem Schritt eine Anpassung an veränderte Marktbedingungen. Ashish Jain, Chief Technology Officer bei OneSpan, erklärte, dass der eigentliche Wert einer Vereinbarung im daraus resultierenden Geschäftsergebnis liege. Auch der IDC-Analyst Andrew Gens wies darauf hin, dass sich die Wertschöpfung bei derartigen Lösungen zunehmend über die bloße Erfassung von Signaturen hinaus verlagere.

Konkrete Veröffentlichungstermine für die einzelnen neuen und geplanten Funktionserweiterungen nannte OneSpan in den Berichten vom 7. Oktober 2026 bisher nicht.

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Hohe Verbreitung im internationalen Finanzsektor

OneSpan verweist bei der Weiterentwicklung auf eine langjährige Marktpräsenz: Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kunden aus der Finanzbranche. Weltweit werden jährlich mehr als 100 Millionen elektronische Signaturtransaktionen über die Systeme abgewickelt.

Zu den Kunden zählen demnach mehr als 60 Prozent der 100 weltweit größten Banken. Die Lösungen sind in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Zudem verzeichnet das Unternehmen auf der Vergleichsplattform G2 einen Wert von 93 Prozent bei der Supportqualität.

Um die veränderten Anforderungen an Vertragsprozesse zu vertiefen, veranstaltet OneSpan am 14. Oktober 2026 ein Webinar zur Entwicklung digitaler Vereinbarungen für Finanzinstitute. Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung von Arbeitsabläufen bei besonders wertvollen Verträgen, kürzere Abschlusszeiten, eine verstärkte Absicherung und die Einbindung in bestehende Geschäftssysteme.

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de | wissenschaft | 70260052 |