OpenAEV, Filigran

OpenAEV v3: Filigran automatisiert Penetrationstests mit Attack Chaining

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 16:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Filigran stellt OpenAEV v3 bereit: Attack Chaining automatisiert die Prüfung von Angriffspfaden und ist in der Enterprise Edition verfügbar.

Filigran bringt OpenAEV v3 mit automatisierter Angriffsketten-Prüfung
Ein moderner Serverraum mit blau beleuchteten Serverschränken in einer symmetrischen Anordnung. Illustration mit AI erstellt.

Der Cybersicherheitsanbieter Filigran hat die Veröffentlichung von OpenAEV v3 bekannt gegeben. Die neue Version der Plattform wird um die Funktion „Attack Chaining“ erweitert, die darauf abzielt, die Durchführung von Penetrationstests und Red-Teaming-Aktivitäten grundlegend zu transformieren.

Durch die Automatisierung komplexer Angriffspfade sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Sicherheitsinfrastruktur effizienter zu validieren und potenzielle Einfallstore schneller zu identifizieren.

Die Einführung von Attack Chaining erfolgt vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Sicherheitsüberprüfung in Unternehmensnetzwerken. Die Funktion ermöglicht es, verschiedene Angriffsschritte miteinander zu verknüpfen, um realistische Szenarien einer Kompromittierung nachzustellen. Dieser automatisierte Ansatz zur Validierung von Angriffspfaden dient dazu, die bisher oft zeitintensiven manuellen Prozesse im Bereich des Red Teamings zu ergänzen oder teilweise zu ersetzen.

Automatisierung gegen manuelle Hürden

Die Notwendigkeit für technologische Fortschritte in diesem Bereich wird durch aktuelle Erhebungen unterstrichen. Laut einem Bericht, für den 550 Teilnehmer befragt wurden, stehen Organisationen vor erheblichen Herausforderungen bei der Bewertung ihrer Sicherheitslage.

Den Ergebnissen zufolge haben 97 % der Unternehmen Schwierigkeiten damit, die tatsächliche Ausnutzbarkeit identifizierter Schwachstellen festzustellen. Dies führt häufig dazu, dass Sicherheitsreaktionen auf theoretischen Annahmen statt auf validierten Risiken basieren.

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Ein wesentlicher Faktor für diese Problematik ist der hohe Grad an manueller Arbeit. Die Studie zeigt auf, dass 88 % der Organisationen noch immer auf teilweise manuelle Prozesse angewiesen sind, um ihre Verteidigungsstrategien zu testen und Schwachstellen zu verifizieren.

Branchenexperten weisen darauf hin, dass die rein manuelle Prüfung angesichts der Geschwindigkeit moderner Bedrohungen oft nicht mehr ausreicht, um eine lückenlose Sicherheitsabdeckung zu gewährleisten.

Integration in die Enterprise Edition

Mit der Integration von Attack Chaining in OpenAEV v3 adressiert Filigran diese Defizite. Das System ist darauf ausgelegt, Angriffspfade dynamisch zu verketten und so eine kontinuierliche Validierung der Sicherheitskontrollen zu ermöglichen. Dies soll IT-Sicherheitsteams entlasten und eine präzisere Priorisierung von Gegenmaßnahmen erlauben, da die tatsächliche Exploitierbarkeit einer Lücke durch die automatisierte Verkettung unmittelbar nachgewiesen werden kann.

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Die neue Version OpenAEV v3 ist ab sofort für Anwender verfügbar. Das Unternehmen stellte klar, dass die spezifische Attack-Chaining-Funktionalität als Bestandteil der Enterprise Edition der Plattform bereitgestellt wird. Damit richtet sich das Angebot insbesondere an größere Organisationen und Dienstleister im Bereich der Cybersicherheit, die komplexe Infrastrukturen absichern müssen und einen hohen Bedarf an automatisierter Angriffssimulation haben.

Durch die Erweiterung positioniert sich die Plattform verstärkt als Werkzeug für proaktives Risikomanagement. Die automatisierte Prüfung von Angriffswegen soll dabei helfen, das Zeitfenster zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und deren erfolgreicher Behebung signifikant zu verkürzen.

In einem Marktumfeld, das zunehmend von automatisierten Angriffen geprägt ist, gewinnt die automatisierte Verteidigungsvalidierung für viele Unternehmen an strategischer Bedeutung.

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