OpenAI-IPO: Börsengang für September 2026 mit Billion-Euro-Ziel
30.05.2026 - 16:29:54 | boerse-global.deOpenAI steht offenbar kurz vor der Finalisierung seines Bankenkonsortiums für den geplanten Börsengang. Der KI-Konzern verhandelt mit Citigroup und JPMorgan Chase über deren Beteiligung.
Die beiden Großbanken würden sich Goldman Sachs und Morgan Stanley anschließen, die bereits mit dem Unternehmen an den IPO-Vorbereitungen arbeiten. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Kreise.
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Vertrauliches Verfahren läuft
Die Erweiterung des Bankenteams folgt auf die Einreichung eines vertraulichen S-1-Antrags bei der US-Börsenaufsicht SEC am 22. Mai 2026. Ein erster Prospektentwurf soll noch Ende Mai fertiggestellt werden. Aktuellen Plänen zufolgt ist der Börsengang für September 2026 vorgesehen.
Milliardenbewertung als Ziel
Der Schritt an die Börse kommt nach einer gewaltigen Kapitalspritze: Im März 2026 sammelte OpenAI rund 122 Milliarden Euro ein – bei einer Bewertung von 852 Milliarden Euro. Im selben Monat meldete das Unternehmen einen annualisierten Umsatz von 25 Milliarden Euro.
Nun peilt OpenAI eine Bewertung von einer Billion Euro beim IPO an. Zum Vergleich: Der Konkurrent Anthropic erreichte nach einer Finanzierungsrunde über 65 Milliarden Euro eine Bewertung von 965 Milliarden Euro. SpaceX wiederum wird beim Börsengang auf rund 75 Milliarden Euro taxiert.
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Beschleunigter Zeitplan
Die Vorbereitungen für 2026 bedeuten eine deutliche Beschleunigung. Noch Anfang Mai hatte Finanzchefin Sarah Friar intern für ein Warten bis 2027 plädiert – um sich zunächst auf die Partnerschaft mit Microsoft zu konzentrieren.
Ein Gerichtsurteil vom 18. Mai räumte zudem ein Hindernis aus dem Weg: Die Entscheidung gegen Elon Musk beseitigte ein rechtliches Risiko für die IPO-Pläne.
Die Einbindung weiterer Wall-Street-Größen wie Citigroup und JPMorgan soll die Finanzstrategie untermauern und dem Unternehmen zusätzliche Glaubwürdigkeit beim Sprung an die Börse verleihen. Die endgültige Zusammensetzung des Underwriting-Teams und der genaue Zeitpunkt hängen jedoch von den Marktbedingungen und der behördlichen Prüfung ab.
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