Opensignal, D2D

Opensignal D2D Satellite Map: Neue Karte zeigt Satellitenkontakte weltweit

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 05:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die interaktive Übersicht erfasst Satellitenverbindungen in sieben Staaten; mehr als 90 Prozent laufen über Starlink.

Opensignal zeigt reale Satellitenkontakte auf neuer D2D-Karte
Eine weite, nächtliche Berglandschaft unter einem klaren Sternenhimmel mit sichtbaren Satellitenspuren am Horizont. Illustration mit AI erstellt.

Das Analyseunternehmen Opensignal hat mit der D2D Satellite Map eine interaktive Karte vorgestellt, die weltweite Direct-to-Device-Verbindungen zwischen Satelliten und Smartphones abbildet. Die Plattform unter d2d.opensignal.com erfasst nach Unternehmensangaben reale Gerätekontakte zu Satellitendiensten statt theoretischer Modellrechnungen.

Wie aus Berichten vom 12. Oktober 2026 hervorgeht, handelt es sich um die weltweit erste frei zugängliche Übersicht dieser Art, die monatlich aktualisiert wird.

Datenbasis stützt sich auf Android-Geräte

Als Grundlage dienen Opensignal täglich mehr als 50 Milliarden Datenpunkte von über 100 Millionen Mobilgeräten weltweit. Diese Erhebung erfolgt unabhängig von Datenübermittlungen der Netzbetreiber über die hauseigene Opensignal-App sowie integrierte Partneranwendungen.

Die aktuelle Erfassung weist jedoch technologische Einschränkungen auf: Die Messwerte stammen ausschließlich von Android-Smartphones, da Apple entsprechenden Schnittstellenzugriff für iPhone-Nutzer nicht gewährt. Zudem betont das Analysehaus, dass viele der verzeichneten Verbindungen temporärer Natur und nicht durchgehend konsistent seien.

Die Karte visualisiert primär das Zustandekommen von Kontakten, bietet derzeit jedoch noch kein Leistungs-Benchmarking. Entsprechende Qualitätsmessungen plant Opensignal erst für künftige Entwicklungsphasen, sobald die Dienste reifere Nutzungsszenarien erreichen.

Geografische Konzentration und Dominanz von Starlink

Trotz des globalen Ansatzes weist die Karte direkte Satellitenverbindungen gegenwärtig nur in sieben Staaten aus: den USA, Australien, Kanada, Chile, Japan, Peru und Neuseeland. Mehr als 90 Prozent der registrierten Verbindungen entfallen dabei auf das Netzwerk von Starlink, das von SpaceX unter der Bezeichnung Starlink Mobile geführt wird.

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Direct-to-Device verschiebt die Frage, wer Mobilfunkabdeckung bereitstellt — doch bislang fehlten belastbare Daten jenseits von Modellrechnungen. Eine neue Auswertung stützt sich auf mehr als 50 Milliarden Datenpunkte täglich und zeigt, wo reale Satellitenkontakte tatsächlich zustande kommen. Jetzt kostenlosen D2D-Strategie-Report anfordern

Derzeit beschränken sich die verfügbaren Direct-to-Device-Dienste größtenteils auf SMS, Notfallmeldungen sowie ausgewählte Basisanwendungen. Opensignal führt dies auf begrenztes Funkspektrum, frühe Entwicklungsstadien der Satelliten- und Smartphone-Hardware sowie noch unvollständige technische Standards zurück.

Netzbetreiber und Satellitenunternehmen arbeiten parallel an Sprachverbindungen und höheren Übertragungsraten, während Regulierungsbehörden die Freigabe weiterer Frequenzbereiche prüfen.

Marktverschiebung bei der Netzabdeckung

Mike Sandy, President Market Performance bei Opensignal, hob hervor, dass Direct-to-Device-Verbindungen grundlegend verändern, wer Mobilfunkabdeckung bereitstellt. Die Zielgruppe der Plattform umfasst Mobilfunkbetreiber, Regulierungsbehörden und Branchenanalysten, die die Verbreitung neuer Technologien beobachten sowie Spektrum- und Geräteplanungen abstimmen wollen.

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Wer seine Spektrum- und Geräteplanung auf D2D ausrichtet, sollte wissen: Die registrierten Verbindungen konzentrieren sich auf sieben Staaten, und über 90 Prozent entfallen auf einen einzigen Anbieter. Dieser Report ordnet die 23 gestarteten Partnerschaften ein und zeigt, welche Zeitpläne die Wettbewerber verfolgen. D2D-Marktüberblick jetzt sichern

Im weltweiten Markt zeigt sich eine zunehmende Dynamik. Die Branchenorganisation GSA zählte mit Stand August 2026 bereits 23 gestartete Partnerschaften für Dienste zwischen Satelliten und Mobiltelefonen. Demnach weist SpaceX mit 99 weltweiten Mobilfunkpartnerschaften die führende Marktposition auf.

Andere Anbieter agieren mit längeren Zeithorizonten: AST SpaceMobile verschiebt den regulären Betriebsstart auf das Jahr 2027, während Amazon einen eigenen Mobilfunk-Breitbanddienst gemeinsam mit Globalstar plant, dessen erste Umsetzung für 2028 vorgesehen ist.

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