Opera, Vertikale

Opera 134: Vertikale Tabs für alle Nutzer freigeschaltet

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 20:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Opera veröffentlicht Version 134 mit vertikalen Tabs, integrierter Google-Lens-Suche und Chromium-150-Basis. Konkurrenz reagiert mit eigenen Updates.

Opera 134: Vertikale Tabs und Google Lens Integration im Browser-Update
Ein moderner Laptop-Bildschirm mit einem Webbrowser und einer seitlichen Tab-Leiste. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Browser-Hersteller Opera hat am heutigen Donnerstag die stabile Version 134 seines Browsers veröffentlicht. Das Update bringt lang erwartete Funktionen in die Breite – und dürfte vor allem Vielleser und Vielarbeiter freuen.

Vertikale Tabs: Ende der Wartezeit

Die mit Spannung erwarteten vertikalen Tabs sind nun für alle Nutzer verfügbar. Bislang blieb die Funktion Early-Access-Nutzern vorbehalten. Die neue Seitenleiste zeigt angeheftete Tab-Gruppen in einem Raster-Format – eine deutliche Verbesserung für alle, die mit vielen geöffneten Seiten arbeiten.

Opera verspricht damit eine klarere Struktur und weniger Chaos im Browser-Alltag. Auch das Design der iOS-Version wurde überarbeitet, ebenso wie diverse Symbole in der Benutzeroberfläche.

Google Lens direkt im Browser

Eine weitere Neuerung: Die Bildersuche von Google Lens ist nun direkt in die Startseite integriert. Nutzer können Bilder per URL, Datei-Upload oder aus der Zwischenablage hochladen und sofort suchen. Das dürfte besonders für Recherche-Zwecke oder beim Online-Shopping praktisch sein.

Opera setzt damit seinen Kurs fort, spezialisierte Tools direkt in den Browser zu integrieren. Erst kürzlich hatte sich das Unternehmen als erster Browser mit Unterstützung für lokale KI-Sprachmodelle positioniert.

Mehr Stabilität, weniger Unterbrechungen

Auch technisch hat sich einiges getan. Opera 134 basiert auf Chromium 150 und beendet eine lästige Eigenheit: Ältere Erweiterungen nach dem Manifest-V2-Standard werden nicht mehr bei jedem Start blockiert. Zudem wurden mehrere Fehler behoben, darunter Darstellungsprobleme in Google Meet, Abstürze im Split-Screen-Modus und Schwierigkeiten beim Tab-Wechsel.

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Wettbewerb schläft nicht

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall: Auch die Konkurrenz ist aktiv. Brave hat am selben Tag Version 1.93.132 mit dem neueren Chromium-151-Kern und Sicherheits-Patches veröffentlicht. Der unabhängige Browser Ladybird meldet Fortschritte beim Alpha-Release und setzt auf die Programmiersprache Rust – mit deutlich reduziertem Speicherverbrauch.

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Und noch eine Nachricht für Chrome-Nutzer: uBlock Origin hat offenbar seine letzte Version für die Chrome-Plattform veröffentlicht. Angesichts der sich ändernden Erweiterungs-Richtlinien im Chromium-Ökosystem könnte das den Anfang vom Ende einer Ära markieren.

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