Optimus-Produktion: Tesla startet Kleinserie im Juli 2026
26.06.2026 - 23:35:32 | boerse-global.de
Der US-Elektroautobauer hat die Logistik- und Lieferkettenphase für die Serienproduktion seines humanoiden Roboters Optimus eingeleitet. Erste Komponenten trafen bereits Anfang Juni ein, die Kleinserienfertigung ist für Juli und August 2026 geplant.
Lieferkette steht – Produktion in Giga Texas
Tesla hat ein Netzwerk aus spezialisierten Zulieferern aufgebaut, um den Schritt vom Prototyp zur kommerziellen Fertigung zu meistern. Das taiwanesische Unternehmen Miele Automation liefert Getriebe und Gelenkmodule, Asia Optical die optischen Systeme für die dritte Generation des Roboters. Weitere Partner sind SPG (Getriebe), Samhyun (Aktuatoren) und PIMS (OLED-Masken). Eine thailändische Gemeinschaftsfirma von Mirle und Shenzhen Kedali Industry entwickelt zudem Roboterantriebe.
Die Produktionsstätte entsteht derzeit in Giga Texas. Während die Kleinserienfertigung noch diesen Sommer anläuft, rechnet das Management mit dem vollen Serienstart im Jahr 2027. Der angestrebte Stückpreis liegt bei unter 18.500 Euro.
Neue Handfertigkeiten als Schlüssel für den Haushalt
Ingenieure sehen die Beweglichkeit der Hände als wichtigste Hürde für den Einsatz außerhalb der Fabrik. Zunächst wird Optimus einfache Aufgaben in Teslas eigenen Werken übernehmen. Langfristig soll der AI5-Chip für mehr Leistung sorgen – er wurde im April 2026 fertiggestellt und kommt zwischen 2027 und 2028 in den Robotern zum Einsatz. Der Chip bietet deutlich mehr Rechenleistung und Speicherbandbreite, sodass Optimus komplexe KI-Modelle lokal ausführen kann.
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Marktaussichten und Konkurrenz
Elon Musk sieht in humanoiden Robotern das Potenzial für wirtschaftlichen Überfluss und glaubt, dass die Robotik-Sparte Teslas Autogeschäft übertreffen könnte. Kritiker warnen jedoch vor Sicherheitsrisiken, fehlenden Regularien und hohen Anfangskosten.
Laut Goldman Sachs könnte der globale Markt für humanoide Roboter bis 2035 auf rund 35 Milliarden Euro wachsen. Die Konkurrenz schläft nicht: Der chinesische Hersteller GigaAI testet seinen Roboter SeeLight S1 bereits in Werkswohnungen – für unter 13.700 Euro, geplant ab Juni 2027. Faraday Future präsentierte kürzlich den „Futurist" für rund 83.000 Euro.
Während Giganten wie Tesla die Produktion hochfahren, stellt sich für Anleger die Frage nach den profitabelsten Akteuren im Hintergrund. Dieser Gratis-Report enthüllt die Namen von drei KI-Gewinnern, die von Experten derzeit besonders aufmerksam beobachtet werden. Warum Finanzprofis gerade genau diese 3 KI-Unternehmen im Blick haben
Teslas Optimus bleibt vorerst auf Industrie-Effizienz getrimmt – der Weg in Krankenhäuser, Schulen und private Haushalte ist langfristig angelegt.
