Phanteks, Server-Gehäuse

Phanteks Server-Gehäuse: Enthoo Pro 2 V2 ab 199,99 Euro

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 03:51 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Phanteks bringt zwei neue Server-Gehäuse für Profis. Das Enthoo Pro 2 Server V2 und das Enthoo Elite Server bieten maximale Kühlung und Erweiterbarkeit.

Phanteks Enthoo Pro 2 & Elite Server: Neue High-End-Gehäuse
Schlichtes, modernes Servergehäuse, möglicherweise ein Phanteks Enthoo, mit dezent leuchtenden Komponenten in einem Serverraum. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Modelle Enthoo Pro 2 Server V2 und Enthoo Elite Server richten sich an professionelle Nutzer, die maximale Kühlleistung, enorme Speicherkapazitäten und Multi-GPU-Setups benötigen.

Enthoo Pro 2 Server V2: Leistungsstarker Einstieg

Das Enthoo Pro 2 Server V2 kommt für 199,99 Euro auf den Markt. Es unterstützt SSI-EEB-Mainboards und bietet elf PCIe-Steckplätze – genug Platz für mehrere Erweiterungskarten.

Die Speicherflexibilität ist beachtlich: Bis zu zehn Festplatten oder elf SSDs finden im Gehäuse Platz. Für die Kühlung sorgen bis zu 15 Lüfter. Grafikkarten dürfen bis zu 503 Millimeter lang sein, CPU-Kühler bis zu 195 Millimeter hoch.

Enthoo Elite Server: Die Premium-Lösung

Das teurere Variante, der Enthoo Elite Server, kostet 399,99 Euro. Sie ist mit E-ATX- und SSI-EEB-Mainboards kompatibel und bietet zwölf PCIe-Slots.

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Das Besondere: Der Elite Server unterstützt zwei Netzteile gleichzeitig und kann bis zu 29 Lüfter aufnehmen. Wegen seines Gewichts hat Phanteks integrierte Rollen montiert. CPU-Kühler mit bis zu 200 Millimetern Höhe passen hinein.

Konkurrenz und Branchenentwicklungen

Die Markteinführung fällt in eine bewegte Zeit für professionelle PC-Hardware. Erst gestern stellte SilverStone seinen ALTA T1-Super-Tower vor. Das Aluminiumgehäuse ist für KI- und Hochleistungsrechnen ausgelegt und nimmt vier Dual-Slot-Grafikkarten sowie zwei Netzteile auf.

Auch bei den Komplettsystemen tut sich einiges: Lenovo brachte am Mittwoch die ThinkStation P5 Gen 2 auf den Markt. Das Workstation-System startet bei rund 5.700 Euro und ist mit einem 48-Kern-Intel-Xeon-600-Prozessor, einem Terabyte DDR5-RAM und NVIDIA-RTX-PRO-5000-Blackwell-Grafik konfigurierbar.

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Software und Prozessoren im Aufwind

Parallel zu den Hardware-Neuheiten entwickeln sich auch Software und Chips weiter. Anfang der Woche veröffentlichte Microsoft den Windows-Server-Insider-Preview-Build 29621. Er bringt cloudbasierte Boot-Reparatur und NVMe-over-Fabrics-Unterstützung.

Bei den Prozessoren richtet sich der Blick auf AMD: Der Hersteller veranstaltet am 22. und 23. Juli sein „Advancing AI“-Event. Branchenbeobachter erwarten weitere Details zu den Zen-6-Epyc-Venice-CPUs. Ende Juni waren bereits technische Dokumente zu den neuen Befehlssätzen und Cache-Konfigurationen aufgetaucht.

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