Phishing-Alarm: Kriminelle nutzen Microsoft-Adressen für Betrug
29.05.2026 - 19:25:29 | boerse-global.deDie Razzien in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und Langenfeld förderten gleich mehrere Straftaten zutage.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Geldwäsche, Sozialbetrug und manipulierte Waagen stehen im Raum. Mitarbeiter sollen offiziell als Minijobber geführt worden sein, während sie parallel Arbeitslosengeld kassierten. Bei vielen Transaktionen fehlten zudem die vorgeschriebenen Herkunftsnachweise für die Edelmetalle.
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Die Beamten beschlagnahmten Bargeld und größere Mengen Gold. Gegen die Betreiber laufen nun Ermittlungsverfahren.
Vorsicht vor Goldhändlern an der Haustür
Auch in der Schweiz schlagen Behörden Alarm. Im Kanton Luzern treiben sogenannte fliegende Goldhändler ihr Unwesen. Sie kaufen Schmuck und Münzen direkt an der Haustür an – oft weit unter Marktwert.
Das Problem: Viele umgehen gesetzliche Pflichten wie die Registrierung, geeichte Waagen oder korrekte Quittungen. Zwar ist der Ankauf an sich nicht strafbar, doch Verkäufer gehen ein hohes Risiko ein. Experten raten: Edelmetalle nur bei autorisierten Fachhändlern verkaufen.
Betrugswelle zur WM 2026
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko lockt nicht nur Fans an. Verbraucherschützer und der Zoll warnen vor einer Flut betrügerischer Angebote.
Gefälschte Tickets, irreführende Reiseangebote und Fake-Unterkünfte sind nur die Spitze des Eisbergs. Besonders heikel: gefälschte WM-Trikots im Internet. Wer sie privat kauft, geht ein Risiko ein. Bei gewerblichem Erwerb drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen.
Die Devise: Impressum prüfen, nur über offizielle Plattformen buchen.
Phishing über Microsoft-Adressen
Nicht nur bei gefälschten Trikots, auch bei digitaler Kommunikation ist höchste Vorsicht geboten. Ein neuer Gratis-Report enthüllt die aktuellen Methoden der Cyberkriminellen und zeigt, wie man psychologische Manipulationstaktiken rechtzeitig entlarvt. Gratis-Report zur Hacker-Abwehr sichern
Auch digital wird die Lage brenzlig. Kriminelle nutzen eine Sicherheitslücke bei Microsoft-Kontoerstellungen aus. Sie verschicken Phishing-Mails über offizielle Microsoft-Adressen.
Die Nachrichten warnen vor angeblichen verdächtigen Transaktionen oder täuschen private Mitteilungen vor. Ziel: Nutzer zur Preisgabe sensibler Daten bewegen. Microsoft hat Untersuchungen eingeleitet.
Betrugsopfer scheitert vor Gericht
Ein 67-jähriger Österreicher wurde Opfer von Kryptobetrug. Täter gaben sich als Mitarbeiter einer Firma zur Wiedererlangung verlorener Gelder aus. Der Schaden: mehrere tausend Euro.
Das Finanzgericht Münster wies heute die Klage eines anderen Betrugsopfers ab. Der Mann wollte Verluste aus einem Schockanruf von 2025 als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Die Richter sahen die Aufwendungen nicht als zwangsläufig im Sinne des Steuerrechts. Allerdings ließen sie Revision zu – die Frage ist höchstrichterlich noch nicht geklärt.
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