Phishing-Welle, Kriminelle

Phishing-Welle: Kriminelle geben sich als BauÀmter aus

Veröffentlicht am: 29.05.2026 um 04:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Kriminelle verschicken tĂ€uschend echte Rechnungen fĂŒr BaugebĂŒhren. Das FBI und mehrere StĂ€dte warnen vor der neuen Betrugsmasche.

Phishing-Welle: Kriminelle geben sich als BauĂ€mter aus Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de
Phishing-Welle: Kriminelle geben sich als BauĂ€mter aus Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Das FBI schlÀgt Alarm.

Die Bundespolizei FBI und mehrere Stadtverwaltungen haben am Donnerstag vor einer bundesweiten Phishing-Welle gewarnt. Betroffen sind BĂŒrger und Unternehmen, die aktuell Bau- oder Genehmigungsverfahren durchlaufen. Die TĂ€ter imitieren dabei tĂ€uschend echt lokale Behörden und verschicken gefĂ€lschte Rechnungen fĂŒr angebliche GenehmigungsgebĂŒhren.

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Hochprofessionelle TĂ€uschung mit echten Daten

Die betrĂŒgerischen E-Mails sind erschreckend detailliert. Die Kriminellen verwenden korrekte Adressen der betroffenen GrundstĂŒcke, echte Antragsnummern und sogar die Namen tatsĂ€chlicher Mitarbeiter der BauĂ€mter. Diese Informationen nutzen sie, um bei den EmpfĂ€ngern Vertrauen zu erwecken – insbesondere bei jenen, die tatsĂ€chlich laufende Verfahren haben.

Die Masche folgt einem klaren Muster: Die E-Mails erzeugen kĂŒnstlichen Zeitdruck. Sie drohen mit erheblichen Verzögerungen oder rechtlichen Konsequenzen, falls die geforderten GebĂŒhren nicht umgehend bezahlt werden. Die Zahlungen sollen dann per Überweisung, KryptowĂ€hrung oder ĂŒber mobile Bezahldienste wie Zelle, Venmo und CashApp erfolgen.

Ein entscheidendes Erkennungsmerkmal ist die Absenderadresse. Zwar enthalten die Nachrichten oft offizielle Stadtlogos und professionelle Signaturen, doch die Mails stammen von nicht-behördlichen Domains wie @usa.com – niemals von echten .gov-Adressen.

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StÀdte schlagen Alarm

Mehrere US-Kommunen meldeten in dieser Woche konkrete Angriffe. In Massachusetts warnten die StĂ€dte Hingham und Chatham am Donnerstag ihre BĂŒrger. Die örtlichen Behörden betonten, dass sie GebĂŒhren niemals per E-Mail anfordern. Wer eine solche Nachricht erhalte, solle umgehend die Polizei informieren.

In Chatham bezeichneten die Verantwortlichen die Phishing-Mails als „hochgradig ĂŒberzeugend“, da sie tatsĂ€chliche, aktuelle Genehmigungsdaten enthielten. Auch im Park County in Colorado registrierte die Verwaltung Ă€hnliche VorfĂ€lle. Die Behörde stellte klar: SĂ€mtliche offizielle Kommunikation erfolge ausschließlich ĂŒber die Domain @parkcountyco.gov. Zudem fordere die Verwaltung niemals Zahlungen per Überweisung oder ĂŒber Bezahldienste.

Die Behörden empfehlen: Wer einen unerwarteten Zahlungsaufforderung erhĂ€lt, sollte direkt beim zustĂ€ndigen Bauamt anrufen – und zwar ausschließlich ĂŒber die auf der offiziellen Website genannte Telefonnummer. VerdachtsfĂ€lle können zudem beim Internet Crime Complaint Center (IC3) des FBI gemeldet werden.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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