PhoneBuff-Test: Microsoft Word auf Windows deutlich langsamer als macOS
Veröffentlicht am: 02.08.2026 um 07:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein aktueller Leistungsvergleich des Testportals PhoneBuff wirft ein Schlaglicht auf die Performance-Unterschiede der Textverarbeitungssoftware Microsoft Word zwischen macOS und Windows 11. Während die Anwendung auf Apples Hardware eine hohe Geschwindigkeit beim Verarbeiten großer Dateien demonstriert, zeigen Windows-basierte Systeme in diesem spezifischen Szenario eine messbare Verzögerung.
Erhebliche Zeitdifferenz beim Laden von Dokumenten
Im Zentrum der Untersuchung stand das Öffnen eines Microsoft-Word-Dokuments mit einem Umfang von 500 Seiten. Die Testergebnisse belegen eine deutliche Diskrepanz zwischen den Betriebssystemen: Auf den verwendeten MacBooks dauerte der Ladevorgang zirka 7 Sekunden. Im direkten Vergleich benötigten die getesteten Windows-Laptops für dieselbe Aufgabe etwa 12 Sekunden.
Statistisch gesehen bedeutet dies, dass die Windows-Geräte rund 70 % mehr Zeit aufwenden mussten, um das umfangreiche Dokument vollständig bereitzustellen. Für professionelle Anwender, die regelmäßig mit komplexen Texten arbeiten, stellt diese Differenz einen relevanten Faktor in der täglichen Arbeitsgeschwindigkeit dar.
Die Hardware im direkten Vergleich
Für den Test wurden aktuelle Modelle beider Ökosysteme herangezogen. Auf der Seite von Apple wurden ein MacBook Air mit dem M5-Chip sowie ein MacBook Neo, ausgestattet mit einem A18 Pro Prozessor, eingesetzt. Diesen gegenüber standen namhafte Vertreter der Windows-Plattform.
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Getestet wurden ein Surface Laptop 13, der auf einem Snapdragon X2 Plus basiert, sowie ein Dell XPS 13. Das Modell von Dell verfügte über einen Intel Core 5 320 Prozessor und war mit einem Arbeitsspeicher von 8 GB RAM bestückt. Trotz dieser leistungsfähigen Komponenten konnten die Windows-Systeme die Startzeiten der Apple-Konkurrenz nicht erreichen.
Windows-Geräte punkten bei der Energieeffizienz
Ein differenzierteres Bild ergab sich jedoch bei der Betrachtung der Akkulaufzeit während produktiver Arbeitsphasen. In einem zweistündigen Batterietest erwiesen sich die Windows-Geräte als sparsamer im Energieverbrauch. So verlor das Dell XPS 13 im Testzeitraum lediglich 18 % seiner Akkukapazität, während das MacBook Neo im gleichen Intervall einen Rückgang von 26 % verzeichnete.
Ähnliche Beobachtungen wurden beim Vergleich zwischen dem Surface Laptop und dem MacBook Air gemacht. Hier verbrauchte das Surface-Modell 16 % seiner Energie, wohingegen das MacBook Air einen Verlust von 24 % aufwies. Die Analysen legen nahe, dass Windows-Laptops bei gängigen Produktivitätsaufgaben eine bessere Energiebilanz erzielen können, obwohl sie bei der punktuellen Spitzenleistung – wie dem schnellen Öffnen von Programmen – gegenüber macOS das Nachsehen haben.
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Mögliche Einflussfaktoren und Reaktionen
Über die Ursachen für diese Leistungsunterschiede herrscht in Fachkreisen Uneinigkeit. Es wurde darauf hingewiesen, dass verschiedene Faktoren die Performance-Differenz beeinflussen könnten, von der Software-Optimierung bis hin zur Hardware-Architektur. Eine offizielle Stellungnahme von Microsoft zu den vorliegenden Testergebnissen liegt derzeit nicht vor.
Die Ergebnisse verdeutlichen das Spannungsfeld, in dem sich Hardware-Hersteller und Software-Entwickler bewegen: Während Apple die Optimierung der Startzeiten priorisiert, scheinen aktuelle Windows-Geräte stärker auf die Effizienz während der laufenden Nutzung und eine längere Batterielaufzeit im Büroalltag ausgelegt zu sein.
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