PocketBook Era Lite: 7-Zoll-E-Reader mit Linux fĂŒr 150 Euro
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 16:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Markt fĂŒr kompakte Spezial-Hardware erlebt einen neuen Schub. Mit dem PocketBook Era Lite bringt ein Hersteller einen 7-Zoll-E-Reader auf den Markt, der sich preislich klar positioniert. Das GerĂ€t kostet rund 150 Euro und tritt damit gegen den Kindle Paperwhite an, der mit etwa 160 Euro etwas teurer ist.
PocketBook Era Lite: Linux statt Android
Das Besondere am Era Lite: Es setzt auf ein Linux-Betriebssystem statt auf Android. Das bedeutet: Keine UnterstĂŒtzung fĂŒr Drittanbieter-Apps. DafĂŒr punktet das GerĂ€t mit einer direkten Anbindung an Libby â ein Dienst, der den Zugriff auf Bibliotheks-E-Books und HörbĂŒcher ermöglicht. Ein klarer Vorteil gegenĂŒber vielen Konkurrenten.
Die technische Ausstattung kann sich sehen lassen: 16 Gigabyte interner Speicher, Bluetooth 5.1 fĂŒr Audio-Verbindungen und eine Text-to-Speech-Funktion. Zudem ist das GerĂ€t nach IPX4 spritzwassergeschĂŒtzt â ideal fĂŒr den Einsatz am Strand oder im Bad.
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Der Trend zu Mini-E-Readern
Parallel zum Era Lite zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Immer kleinere E-Paper-Displays. Der Boox Picco etwa kommt mit einem winzigen 3,97-Zoll-Bildschirm daher â das erste Modell der neuen Boox-âTileâ-Serie. Preis und Verkaufsstart stehen noch nicht fest. Klar ist: Das GerĂ€t hat ein Frontlicht und einen TF-Karten-Slot fĂŒr erweiterbaren Speicher.
Auch andere Hersteller setzen auf dieses Format. Der Xteink X4 Pro etwa bietet einen 4,3-Zoll-Bildschirm. Die Botschaft ist eindeutig: PortabilitĂ€t geht vor Display-GröĂe.
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Kreative Eigenbauten: Vom Raspberry Pi zur Cyberdeck
Doch nicht nur kommerzielle Produkte treiben den Markt. Die Maker-Szene zeigt, was mit kompakter Linux-Hardware möglich ist. Ein Entwickler namens RadioactiveArtist hat einen Raspberry Pi 5 in eine alte M.A.S.K.-Lunchbox eingebaut. Das Ergebnis: Ein voll funktionsfĂ€higer âCyberdeckâ mit 75-Prozent-Tastatur, Stereolautsprechern und einem Klappbildschirm â ohne das OriginalgehĂ€use zu beschĂ€digen.
Ein weiteres Projekt: der PocketByte. Entwickelt von einem kanadischen Teenager, nutzt dieses Handheld-GerĂ€t magnetische Module, um zwischen Gamepad, Click-Wheel und Tastatur zu wechseln. Die Vorbestellungen sollen im Sommer 2026 starten. Zwar arbeitet der PocketByte mit einem ESP32-S3-Chip statt einem vollwertigen Linux-System, doch die Zielgruppe ist Ă€hnlich: Nutzer, die vielseitige, taschengroĂe Hardware suchen.
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