Pool, KI-App

Pool: Neue KI-App sortiert iPhone-Screenshots automatisch

13.06.2026 - 15:45:57 | boerse-global.de

Die neue iOS-App Pool nutzt KI, um Screenshots automatisch zu kategorisieren und mit ihren Ursprungsseiten zu verknüpfen.

KI-App Pool sortiert iPhone-Screenshots intelligent und verlinkt Quellen
Pool - A smartphone screen displaying a grid of neatly organized digital screenshots, with lines connecting them to categorized 'pools'. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die App Pool nutzt künstliche Intelligenz, um Screenshots automatisch zu sortieren und mit ihren Quellen zu verknüpfen. Seit dem 13. Juni 2026 ist die Anwendung für iOS verfügbar.

So funktioniert die intelligente Bildverwaltung

Das Prinzip ist simpel: Statt hunderte willkürlich abgelegte Bildschirmfotos zu durchsuchen, erstellt Pool personalisierte Kategorien – sogenannte „Pools". Die KI erkennt nicht nur den Inhalt eines Screenshots, sondern verlinkt ihn direkt zurück zur Ursprungsseite. Ob Webseite oder App – ein Klick genügt, und der Nutzer landet am Ursprungsort.

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Die Software verarbeitet sowohl neue Aufnahmen als auch bereits vorhandene Screenshots auf dem Gerät. Das macht sie zu einem praktischen Werkzeug für alle, die regelmäßig Produkte, Artikel oder Rezepte digital speichern.

Millionen-Investment für die Start-up-Idee

Die Gründer Maxime Junique und Piet Terheyden haben für ihre Vision namhafte Investoren gewonnen. In einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde sammelten sie über zwei Millionen Euro ein. Zu den Geldgebern zählen die Venture-Capital-Firmen General Catalyst, Kima Ventures und Source Ventures.

Pool ist kostenlos herunterladbar – ein cleverer Schachzug, um schnell Nutzer zu gewinnen. Denn der Markt für KI-gestützte Bildbearbeitung ist hart umkämpft.

Scharfe Konkurrenz aus Cupertino

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall. Nur einen Tag zuvor hatte Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) 2026 seine eigenen KI-Funktionen für das kommende iOS 27 vorgestellt. Die neuen Tools wie „Clean Up" und „Spatial Reframing" setzen allerdings auf generative Bildbearbeitung – Objekte entfernen oder Bilder neu zuschneiden.

Pool geht einen anderen Weg: Statt Bilder zu verändern, macht es Screenshots zu intelligenten Lesezeichen. „Wir wollen statische Aufnahmen in funktionale Bookmarks verwandeln", erklären die Entwickler. Ein Ansatz, der sich deutlich von den Standard-Galerie-Apps abhebt.

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Trend zur KI-gestützten Bildorganisation

Die Lissabonner App steht exemplarisch für einen wachsenden Trend: Immer mehr Entwickler nutzen maschinelles Lernen, um visuelle Daten auf Mobilgeräten zu verwalten. Während Tech-Giganten wie Apple und Google auf Cloud-basierte Objektentfernung und Wasserzeichen-Systeme setzen, konzentrieren sich unabhängige Entwickler auf den praktischen Nutzen.

Die neuen iOS-Funktionen werden voraussichtlich im Herbst 2026 ausgerollt. Ob Pool bis dahin eine stabile Nutzerbasis aufbauen kann, bleibt abzuwarten. Das Potenzial ist jedenfalls da: Wer kennt nicht das Problem, den perfekten Screenshot im Chaos der eigenen Galerie nicht mehr zu finden?

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