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Portable Monitore: Markt wächst bis 2036 auf 2,3 Milliarden Euro

28.06.2026 - 03:24:54 | boerse-global.de

Der Markt für mobile Bildschirme wächst rasant, angetrieben von neuen Modellen für Hybridarbeiter und Gamer.

Portable Monitore: Boom bei mobilen Bildschirmen für Arbeit und Spiel
Portable - Ein schlanker portabler Monitor, verbunden mit einem Laptop auf einem modernen Schreibtisch, symbolisiert mobile Produktivität und Dual-Screen-Setups. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Hersteller wie ASUS, Dell und AOC erweitern ihr Angebot rasant – für Hybridarbeiter, die im Zug arbeiten, und Gamer, die unterwegs zocken.

ASUS bringt mit dem ZenScreen MB169CK ein neues Einsteigermodell auf den Markt. Der 15,6-Zoll-Monitor mit Full-HD-Auflösung ist ab sofort zum Aktionspreis von rund 70 Euro erhältlich. Das Besondere: Ein einziges USB-C-Kabel überträgt Bild und Strom. Mit unter 800 Gramm und einem abnehmbaren 360-Grad-Ständer ist er der ideale Begleiter für den Rucksack.

Der Markt wächst rasant – vor allem bei XXL-Größen

Die Branche erlebt einen regelrechten Boom. Aktuelle Marktdaten beziffern das globale Volumen für portable Monitore auf umgerechnet rund 200 Millionen Euro für dieses Jahr. Bis 2036 soll der Markt auf über 2,3 Milliarden Euro anwachsen. Besonders gefragt: Bildschirme ab 32 Zoll. Dieses Segment wächst jährlich um beeindruckende 25 Prozent.

Doch nicht nur günstige IPS-Panels sind gefragt. Auch High-End-Technik hält Einzug in die mobilen Formate. Der ASUS ZenScreen OLED MQ16FC etwa bietet ein 16-Zoll-OLED-Display mit 1920x1200 Pixeln und einer Farbraumabdeckung von 95 Prozent DCI-P3 – ein Traum für Fotografen und Videobearbeiter.

Für Gamer hat Dell die Spezifikationen seines Alienware AW3426DW aktualisiert. Der 34-Zoll-Ultrawide-Monitor setzt auf ein Penta-Tandem-QD-OLED-Panel mit satten 280 Hertz Bildwiederholrate. Der Verkaufsstart in den USA ist für Juli geplant.

Doppelt hält besser: Workstations mit zwei Bildschirmen

Immer mehr Hersteller integrieren Multi-Screen-Funktionen direkt in ihre mobilen Workstations. ASUS ROG hat kürzlich seine Zephyrus-Gaming-Notebooks für 2026 vorgestellt. Das Flaggschiff Zephyrus Duo kommt mit zwei 16-Zoll-OLED-Touchscreens (je 120 Hertz) und wird von Intels Core Ultra 9 386H sowie einer NVIDIA RTX 5090 angetrieben.

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Für Kreativprofis zeigt ASUS die neue ProArt-Serie, die mit dem NVIDIA RTX Spark Superchip ausgestattet ist. Die Rechenleistung: bis zu eine Petaflop für KI-gestützte Workflows. Perfekt für alle, die mit mehreren Displays arbeiten – und das auch unterwegs.

Die Tücken der Praxis: Strom und Anschlüsse

Doch nicht jeder Laptop ist bereit für den Zweitbildschirm. Experten warnen: Ältere Notebooks haben oft USB-C-Ports, die kein Videosignal übertragen. In dem Fall hilft nur der Umweg über HDMI und eine separate Stromversorgung. Wer auf engem Raum arbeitet, sollte zu Modellen zwischen 14 und 16 Zoll greifen – das spart Platz und Kabelgewirr.

Auch das Thema Stromversorgung wird immer wichtiger. Portable Monitore verbrauchen zwischen 7 und 15 Watt. Eine Powerbank mit USB-C Power Delivery ab 30 Watt reicht aus, um den Zweitbildschirm stundenlang unabhängig von der Steckdose zu betreiben.

Schnäppchenjagd: Preise purzeln

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Wer zuschlägt, kann derzeit kräftig sparen. INNOCN hat seinen 27-Zoll-OLED-Gaming-Monitor auf umgerechnet rund 320 Euro reduziert. AOC senkte den Preis für seinen Agon Pro QD-OLED auf umgerechnet etwa 315 Euro. Und ViewSonic bringt seinen portablen VG1655 exklusiv über Flipkart nach Indien – für umgerechnet rund 200 Euro.

Die Botschaft ist klar: Egal ob fürs Homeoffice, die Bahnfahrt oder die LAN-Party – portable Monitore werden erschwinglicher, leistungsfähiger und vielseitiger. Die Zukunft des Arbeitens und Spielens ist mobil.

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