PostFinance-Phishing: BetrĂŒger sammeln Kontaktdaten fĂŒr spĂ€tere Anrufe
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 09:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Plattform Cybercrimepolice.ch warnt vor einer aktuellen Phishing-Welle, die auf Kundinnen und Kunden des Schweizer Finanzinstituts PostFinance abzielt.
In betrĂŒgerischen E-Mails mit dem Betreff «SicherheitsĂŒberprĂŒfung nötig» behaupten die Absender, dass unberechtigt aus dem Ausland auf das entsprechende Konto zugegriffen worden sei. Ziel der Kampagne ist es, persönliche Kontaktdaten abzufangen, um die Opfer anschliessend mit gezielten Telefonanrufen zu tĂ€uschen.
Vorbereitung fĂŒr telefonische Betrugsversuche
Laut einem Bericht von Cybercrimepolice.ch vom 14. Oktober 2026 werden die EmpfĂ€nger in den gefĂ€lschten Benachrichtigungen dazu gedrĂ€ngt, eine SchaltflĂ€che mit der Aufschrift «Zugriff widerrufen» zu betĂ€tigen. Wie polizei.news in einem Bericht vom selben Tag schildert, fĂŒhrt diese Verlinkung auf eine manipulierte Website, die den offiziellen Auftritt von PostFinance optisch nachahmt.
Auf dieser gefĂ€lschten Seite werden die Besucher dazu verleitet, ihren Vornamen, ihren Nachnamen sowie ihre Telefonnummer einzugeben. Die erfassten Daten werden dabei direkt an die Kriminellen ĂŒbermittelt.
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Nach Angaben von Cybercrimepolice.ch dienen die gesammelten Angaben hĂ€ufig als Vorbereitung fĂŒr nachgelagertes Vishing (Voice Phishing). Dabei kontaktieren die TĂ€ter die Betroffenen spĂ€ter telefonisch, geben sich als Mitarbeitende von PostFinance aus und versuchen unter diesem Vorwand, weitere sicherheitsrelevante Kontoinformationen oder Freigaben zu erschleichen.
Verhaltensempfehlungen und Massnahmen fĂŒr Betroffene
In Berichten von bluewin.ch und polizei.news vom 14. Oktober 2026 wird EmpfĂ€ngern solcher Mitteilungen zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Entsprechende E-Mails sollten ignoriert und umgehend gelöscht werden. Zudem sollten Nutzer auf keinen Fall auf enthaltene Links oder Buttons klicken und grundsĂ€tzlich keine vertraulichen Informationen ĂŒber zugesandte Verweise ĂŒbermitteln.
Bestehen Unklarheiten bezĂŒglich der AuthentizitĂ€t einer Benachrichtigung, wird geraten, sich direkt ĂŒber die bekannten Kontaktwege an PostFinance zu wenden. Zudem können verdĂ€chtige Nachrichten an Cybercrimepolice.ch weitergeleitet werden, um die Erfassung der Betrugsmaschen zu unterstĂŒtzen.
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Falls bereits Daten auf der betrĂŒgerischen Webseite eingegeben wurden, empfiehlt polizei.news Betroffenen, umgehend die zustĂ€ndige Kantonspolizei zu kontaktieren und eine entsprechende Anzeige zu erstatten.
