Pro Tools 2026.4.1: Endlich stabil auf M5-Macs
Veröffentlicht am: 17.07.2026 um 23:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Sowohl Avid als auch Blackmagic Design liefern am heutigen Freitag umfangreiche Updates aus – mit Fokus auf neue Hardware-Kompatibilität und räumliches Hören.
Pro Tools 2026.4.1: Endlich stabil auf M5-Macs
Avid hat mit Pro Tools 2026.4.1 ein wichtiges Update veröffentlicht. Die neue Version bringt vor allem offizielle Unterstützung für die aktuellen M5-basierten Mac-Systeme. Bislang hatten viele Nutzer dieser Rechner mit Abstürzen beim Programmstart und Systemhängern bei der Puffergrößen-Anpassung zu kämpfen – diese Probleme sollen nun der Vergangenheit angehören.
Doch der Hersteller hat nicht nur an der Stabilität geschraubt. Das Update erweitert auch die Möglichkeiten für räumliche Audioproduktion erheblich. Herzstück ist ein integrierter Fraunhofer MPEG-H Renderer sowie ein immersiver Panner, der Lautsprecherkonfigurationen bis zu 9.1.6 unterstützt. Hinzu kommen eine Track-Pin-Funktion und Dolby Headphone Personalization – Werkzeuge, die vor allem Engineers in der Broadcast- und Postproduktion das Leben erleichtern dürften.
Das Update steht als vollständiger Installer für alle Abo-Stufen zur Verfügung.
Fairlight Live: Finale Version für Live-Tontechniker
Parallel dazu hat Blackmagic Design die finale Version von Fairlight Live veröffentlicht. Die kostenlose Software-Mischpultlösung richtet sich speziell an Live-Event- und Broadcast-Anwendungen. Sie ist für hochkomplexe Audio-Szenarien ausgelegt und unterstützt tausende Kanäle – von klassischer Stereo-Abmischung bis hin zu Surround und immersiven Formaten.
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Die Systemanforderungen sind überschaubar: macOS 15 Sequoia auf Apple Silicon oder Windows 10 mit mindestens 8 GB RAM. Eine besonders praktische Neuerung: Die finale Version unterstützt das Routing über ATEM Mini USB, was die Signalverwaltung in kleineren Broadcast-Setups deutlich vereinfacht.
Branche im Umbruch: Neue Allianzen und frische Instrumente
Die Software-Updates fallen in eine Zeit des Wandels in der Audiobranche. Am 15. Juli hat Dirk Ulrich die Marken Plugin Alliance und Brainworx von inMusic zurückerworben. Beide Firmen sind nun Teil der neu gegründeten RCKFRC Audio Group, zu der auch Apogee und Manley gehören. Native Instruments bleibt unterdessen bei inMusic, während iZotope von Boris FX übernommen wurde.
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Auch an neuen Instrumenten mangelt es nicht. Native Instruments hat Super*Saw vorgestellt – ein Synthesizer, der in Zusammenarbeit mit A.G. Cook entstand und mit einem X/Y-Morpher sowie zwei Bänken mit je 16 Sägezahn-Oszillatoren aufwartet. Jamstek bringt mit LOON ein multitimbrales Instrument mit MPE-Unterstützung und Drei-Ebenen-Architektur. Sonuscore veröffentlicht mit Elysion Elements ein kostenloses Scoring-Instrument, und Sonimus bietet mit S-Console eine Emulation klassischer Solid-State-Mischpulte zum Einführungspreis von rund 49 Euro an.
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