Recovery-Scams, FBI

Recovery-Scams: FBI warnt vor KI-Deepfakes und gefÀlschten Behördenseiten

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 08:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das FBI warnt vor einer neuen Betrugswelle, die sich mit Deepfakes und gefĂ€lschten Behördenseiten gezielt an frĂŒhere Cybercrime-Opfer richtet.

FBI warnt vor KI-Betrug: Deepfakes tÀuschen Cybercrime-Opfer erneut
Schwach beleuchteter BĂŒroarbeitsplatz mit Computerbildschirm, digitalem Code und Sicherheitsscan-Elementen. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Opfer von CyberkriminalitĂ€t werden erneut zur Zielscheibe – mit Deepfakes und gefĂ€lschten Behörden-Webseiten.

Das FBI hat eine dringende Warnung vor sogenannten Recovery-Scams veröffentlicht. Diese perfiden Betrugsmethoden richten sich gezielt gegen Menschen, die bereits Geld durch CyberkriminalitĂ€t verloren haben. Die TĂ€ter setzen dabei auf KĂŒnstliche Intelligenz und geschickte IdentitĂ€tstĂ€uschung, um ihre Opfer ein zweites Mal zu schĂ€digen.

Deepfakes imitieren FBI-FĂŒhrung

Die Betrugsmasche ist raffiniert: Mit Hilfe von KI-generierten Deepfake-Videos geben sich die Kriminellen als hochrangige FBI-Mitarbeiter aus. In den tĂ€uschend echten Aufnahmen versprechen sie den Opfern, die verlorenen Gelder wiederzubeschaffen. Zur Untermauerung ihrer GlaubwĂŒrdigkeit verweisen die TĂ€ter auf gefĂ€lschte Webseiten, die dem offiziellen Portal des Internet Crime Complaint Center (IC3) zum Verwechseln Ă€hnlich sehen.

Anzeige

Messenger-Dienste wie Telegram werden immer hĂ€ufiger fĂŒr betrĂŒgerische Kontaktaufnahmen genutzt. Wie Sie die Plattform stattdessen sicher und anonym fĂŒr Ihre private Kommunikation einrichten, zeigt dieser kostenlose Ratgeber. Telegram Startpaket jetzt kostenlos herunterladen

Die Kontaktaufnahme erfolgt meist ĂŒber soziale Netzwerke und Messengerdienste wie Facebook Messenger oder Telegram. Die falschen Ermittler fordern dann persönliche Daten oder verlangen GebĂŒhren fĂŒr die angebliche RĂŒckholaktion.

So schĂŒtzen Sie sich

Das IC3 stellt klar: Die Behörde unterhĂ€lt keine Social-Media-Profile und kontaktiert BĂŒrger niemals ĂŒber private Nachrichtendienste. Auch verlangt sie keine GebĂŒhren fĂŒr Ermittlungen oder die Bearbeitung von Anzeigen.

Anzeige

Ob Deepfakes oder Datendiebstahl – Kriminelle nutzen immer raffiniertere Methoden, um Smartphone-Nutzer auszuspĂ€hen. SchĂŒtzen Sie Ihr GerĂ€t effektiv mit fĂŒnf einfachen Schritten vor Hackern und Viren. Gratis-Ratgeber: 5 Schutzmaßnahmen fĂŒr Ihr Smartphone

Wer eine verdĂ€chtige Nachricht erhĂ€lt, sollte keinesfalls auf Links in der Nachricht klicken. Stattdessen empfiehlt das FBI, die offizielle Adresse www.ic3.gov manuell im Browser einzugeben. Nur so lĂ€sst sich sicherstellen, dass man tatsĂ€chlich auf der echten Behördenseite landet. Wer bereits kontaktiert wurde, sollte dies umgehend ĂŒber das offizielle Portal melden – das hilft den Ermittlern, die TĂ€ter zu fassen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

de | wissenschaft | 69832418 |