Reinigungstechnik, Roborock

Reinigungstechnik: Roborock F25 Steam setzt auf 180 °C Dampf

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 11:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Saugroboter und Wischer nutzen 180°C Dampf und 40.000 Pa Saugkraft für hygienische Tiefenreinigung im Haushalt.

Reinigungstechnik 2026: Dampf, Hitze und hohe Saugkraft im Test
Ein futuristischer Saugroboter reinigt mit Dampf einen modernen Boden in einem minimalistischen Wohnzimmer. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Hersteller kombinieren heute hohe Saugkraft, thermische Desinfektion und weitgehende Automatisierung in einem Gerät. Saugwischer und Saugroboter können weit mehr als nur Staub aufnehmen.

Hygienische Tiefenreinigung mit Dampf und Hitze

Ein zentraler Trend: hohe Temperaturen für mehr Hygiene. Der im Juli 2026 eingeführte Roborock F25 Steam setzt auf 180 °C heißen Dampf, um hartnäckige Verschmutzungen zu lösen. Kombiniert wird das mit einer Saugkraft von bis zu 25.000 Pa.

Auch Saugroboter behandeln ihre Reinigungskomponenten aktiv thermisch. Der Dreame X10 Ultra etwa reinigt die Mopps bei 100 °C und trocknet sie anschließend. MOVA setzt beim V70 Ultra Complete auf Heißwasser-Moppwäsche bei 100 °C plus Trocknung bei 70 °C. Ziel: Keimbildung in den Reinigungstextilien minimieren.

Ergänzend setzen einige Hersteller auf UV-C-Stäbe. Diese arbeiten im Wellenlängenbereich von 200 bis 280 nm und können die DNA von Bakterien und Viren zerstören. Die Technik gilt als Zusatz zur mechanischen Reinigung.

Multifunktions-Docks: Die Wartung läuft automatisch

Moderne Systeme reduzieren den manuellen Aufwand drastisch. Die Dockingstationen laden nicht nur den Akku – sie entleeren den Staubbehälter, füllen Frischwasser nach und reinigen sowie trocknen die Wischmops.

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Der Roborock Qrevo QV 35A demonstriert diesen Integrationsgrad: rotierende Mopps werden nach dem Einsatz automatisch gereinigt und getrocknet. Beim Akkusauger H60 Hub Ultra setzt der Hersteller auf ein beutelloses Entleerungskonzept innerhalb der Ladestation. Der Staub wird in einen zentralen Beutel umgeleitet.

Das Ziel: Der Nutzer kommt möglichst wenig mit Schmutz in Kontakt. Die Geräte bleiben ohne häufige manuelle Eingriffe einsatzbereit.

Leistungsdaten: Saugkraft schießt in neue Höhen

Die technischen Daten zeigen eine deutliche Steigerung. Während Mittelklasse-Saugroboter oft bei 8.000 Pa operieren, erreichen High-End-Modelle wie der MOVA V70 Ultra Complete Spitzenwerte von bis zu 40.000 Pa.

Beim handgeführten Saugwischer F25 Steam liegt die Akkulaufzeit im Automatikmodus bei rund 46 Minuten. Im reinen Dampfbetrieb reduziert sich die Laufzeit auf etwa 23 Minuten.

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Für die Navigation setzen moderne Roboter primär auf LiDAR-Systeme und 360°-Laserscanner. Einige Modelle haben ausfahrbare Seitenbürsten und Mopps für Ecken und Kanten. Die Bauhöhe wird flacher – Designs mit rund 12,5 cm Höhe ermöglichen das Reinigen unter flachen Möbeln.

Speziallösungen: Vom Wohnzimmer in den Pool

Die Hersteller dehnen ihre Portfolios auf spezialisierte Bereiche aus. Für Schwimmbecken gibt es kabellose Poolroboter. Der Mova Rover X10 ist für Beckengrößen bis zu 500 m² ausgelegt und schafft eine Saugleistung von 38.000 Litern pro Stunde. Auch hier erfolgt die Navigation per Laserscanner.

Die Nachfrage nach effizienten Reinigungssystemen wird durch Umweltfaktoren verstärkt. Untersuchungen zeigen eine zunehmende Belastung durch Saharastaub in bestimmten Regionen. Das erhöht das Risiko für Atemwegserkrankungen und macht eine regelmäßige, gründliche Entfernung von Feinstaub im Wohnraum notwendig.

In diesem Kontext gewinnen auch Luftreinigungssysteme und Verdunstungskühler an Bedeutung. Experten raten jedoch, bei letzteren auf die Raumfeuchtigkeit zu achten – ein schwüles Raumklima gilt es zu vermeiden.

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