Roboter-Duell, San

Roboter-Duell in San Francisco: T-REK besiegt Rektile mit Stahlwaffen

Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 18:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

T-REK gewann den von REK veranstalteten Schaukampf; zuvor hatte Kaliforniens Sportkommission wegen eines Mensch-Roboter-Kampfs interveniert.

REK-Roboterduell in San Francisco: T-REK besiegt Rektile
Ein verlassener, industrieller Lagerraum mit einem zerkratzten Stahlkäfig und Trümmern auf dem Boden nach einem Schaukampf. Illustration mit AI erstellt.

In San Francisco hat das Unternehmen REK am 9. Oktober 2026 einen Schaukampf veranstaltet, bei dem zwei ferngesteuerte humanoide Roboter mit Stahlwaffen gegeneinander antraten. Bei dem Aufeinandertreffen standen sich die Maschinen Rektile und T-REK in einer Arena gegenüber. Rektile wies dabei Maße von 6 Fuß 2 Zoll und ein Gewicht von 180 Pfund auf, während T-REK 190 Pfund wog. Die Reichweite beider Roboter lag jeweils bei über 6 Fuß.

Schäden an der Arena und Ausgang des Duells

Die beiden Maschinen wurden während der Auseinandersetzung von menschlichen Bedienern über drahtlose Gamepads gesteuert und agierten nicht autonom über künstliche Intelligenz. Während des Gefechts trafen die eingesetzten Klingen nicht nur die gegnerischen Mechaniken: Durch die Waffeneinwirkungen wurden auch eine Kameralinse sowie mehrere Schutzplatten des Käfigs beschädigt.

Den Kampf entschied schließlich T-REK für sich. Einem Besucherbericht zufolge setzte die Maschine ihren Kontrahenten Rektile so schwer zu, dass dieser am Ende bewegungsunfähig am Boden liegen blieb. Mehr als 100 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung vor Ort, die im Vorfeld laut einem Bericht vom 9. Oktober 2026 als ausverkauftes Roboter-Deathmatch angekündigt worden war. Der Eintrittspreis für die Besucher lag bei 69 US-Dollar pro Person.

Behördlicher Konflikt um frühere Schaukämpfe

Die Konzentration auf reine Duelle zwischen Maschinen folgt auf eine behördliche Intervention wenige Tage zuvor. Am 30. September 2026 hatte die California State Athletic Commission eine Unterlassungsaufforderung an REK übermittelt.

Auslöser war eine Veranstaltung vom 18. September 2026 in einem Lagerhaus in San Francisco gewesen, bei der der Influencer Frankie LaPenna gegen drei ferngesteuerte humanoide Roboter angetreten war.

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Die Sportkommission verlangte in ihrem Schreiben eine offizielle Genehmigung, da Veranstaltungen in den Bereichen Boxen, Kickboxen oder Mixed Martial Arts unter Beteiligung von Menschen reguliert sind und Verstöße im Bundesstaat Kalifornien als Vergehen geahndet werden können. Reine Roboterkämpfe ohne menschliche Kontrahenten im Ring sind von diesen Auflagen hingegen nicht erfasst.

Der CEO von REK, Cix Liv, hatte das Schreiben der Behörde am 30. September 2026 öffentlich gemacht und der Rechtsauffassung widersprochen. Liv argumentierte, dass ein Roboter keine Person sei und die gesetzlichen Vorschriften für Kämpfe zwischen zwei menschlichen Athleten daher nicht auf Auseinandersetzungen mit Maschinen zuträfen.

Bei dem vorangegangenen Duell am 18. September 2026, dem rund 100 Zuschauer beiwohnten, hatte LaPenna gegen drei Roboter gekämpft, von denen einer ein etwa 1,8 Meter großer EngineAI T800 war.

Gesteuert wurden die Maschinen damals von Menschen über VR-Headsets oder Gamepads. LaPenna gewann zwei der drei Runden, wurde jedoch in jedem Durchgang zu Boden gebracht und zog sich beim Schlag gegen einen Metallrahmen eine Handverletzung zu.

Wachsendes Format im Unterhaltungssektor

Das Konzept von Schaukämpfen mit humanoiden Maschinen gewinnt im Unterhaltungsbereich zunehmend an Raum. REK hatte bereits am 18. September 2026 angekündigt, künftig weitere Duelle zwischen Robotern mit Waffeneinsatz austragen zu wollen.

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Nach Unternehmensangaben hatte REK bis zu diesem Zeitpunkt 14 Events in 9 Städten organisiert; zudem seien auf einem zugehörigen Simulator mehr als 20.000 Kämpfe in 65 Ländern absolviert worden. Auch international gibt es ähnliche Bestrebungen: Im Juli 2026 hatte das Unternehmen EngineAI in Shenzhen ein Freikampfturnier für humanoide Roboter ausgerichtet, an dem 32 internationale Teams teilnahmen.

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