RTX 50 SUPER: Nvidia bringt Speicher-Upgrade für Grafikkarten
05.06.2026 - 16:40:22 | boerse-global.de
Branchenkreisen zufolge war das Projekt aufgrund von Komponentenengpässen vorübergehend gestoppt worden. Nun soll die überarbeitete Blackwell-Baureihe noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen – ein strategischer Schub für das Mittel- und Oberklasse-Segment.
Mehr Speicher für die Mittelklasse
Besonders auffällig: Nvidia plant offenbar eine deutliche Aufstockung des Videospeichers. Ein neues GeForce-RTX-5060-Modell soll mit 12 Gigabyte VRAM erscheinen – das wäre ein Plus von 50 Prozent gegenüber den aktuellen 8 GB. Insider vermuten, dass diese Karte als RTX 5060 SUPER vermarktet wird, um sich besser gegen die Konkurrenz von AMD, etwa die RX 9070 GRE, zu positionieren.
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Bei den leistungsstärkeren Modellen setzt Nvidia auf 3-GB-GDDR7-Module, die ungewöhnliche Speichergrößen ermöglichen. Die Gerüchteküche brodelt:
- RTX 5070 SUPER: 18 GB VRAM, 6.400 CUDA-Kerne, 275 Watt TGP
- RTX 5070 Ti SUPER: 24 GB GDDR7
- RTX 5080 SUPER: 24 GB GDDR7, 10.752 CUDA-Kerne, über 400 Watt Leistungsaufnahme
Engpass-Management: Nvidia liefert Komplettpakete
Die Wiederbelebung der SUPER-Serie erfolgt trotz anhaltender Engpässe auf dem Speichermarkt. Um die Produktion zu sichern, beliefert Nvidia seine Partner offenbar mit gebündelten Paketen – GPU und VRAM-Chips kommen gemeinsam. So behält der Hersteller die Kontrolle über die knappen GDDR7-Komponenten und stellt sicher, dass die Partner ihre Produktionsziele für 2026 erreichen können.
RTX Spark: KI für den Schreibtisch
Die SUPER-Gerüchte folgen auf offizielle Ankündigungen von der Computex 2026. Am 1. Juni hatte Nvidia-CEO Jensen Huang die Erweiterung der RTX-Spark-Familie vorgestellt. Die neuen Architekturen N2X und N3X kombinieren Grace-CPUs mit Blackwell-GPUs und sind speziell für lokale KI-Workloads auf PCs ausgelegt.
Partner wie Dell, HP, Lenovo und ASUS sollen ab Herbst rund 30 Laptop- und 10 Desktop-Modelle mit RTX-Spark-Technologie auf den Markt bringen. Die Flaggschiff-Modelle der N1x-Serie starten bei umgerechnet rund 2.700 Euro – Analysten von Morgan Stanley sehen sie als direkte Konkurrenz zu High-End-Profibooks wie dem MacBook Pro.
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Neue Formfaktoren: Vom Dev-Box bis zum Mini-Gaming-PC
Die Vielseitigkeit der Blackwell-Architektur zeigt sich auch in neuen Produktformen. Microsoft präsentierte am 3. Juni die Surface RTX Spark Dev Box – eine Desktop-Workstation mit 20-Kern-Grace-CPU und einer Blackwell-GPU auf RTX-5070-Niveau. Das System bietet 128 GB Unified Memory und kann KI-Modelle mit 120 Milliarden Parametern lokal ausführen – bei gerade einmal 100 Watt TDP.
Noch kompakter wird es bei ASUS: Der ROG NUC 16 Edition 20 passt mit drei Litern Volumen in ein kleines Gehäuse, etwa so groß wie eine Spielkonsole. Im Inneren arbeiten ein Intel Ultra 9 290HX PLUS und eine mobile RTX 5090. Das Standardmodell mit RTX 5080 liegt bei umgerechnet rund 3.600 Euro, der Preis für das Flaggschiff ist noch offen.
