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RTX Spark: NVIDIAs neue GPU mit 6.144 CUDA-Kernen für Windows Arm

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 06:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

NVIDIA bereitet RTX-Spark-Plattform für Windows on Arm vor. Zwei GPU-Konfigurationen mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen und starken Benchmark-Werten bestätigt.

NVIDIA RTX-Spark: Zwei GPU-Varianten für Windows on Arm entdeckt
Nahaufnahme eines High-End-GPU-Hardwarebauteils mit glänzender Metalloberfläche und blauer Ambientebeleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

NVIDIAs kommende RTX-Spark-Plattform für Windows on Arm nimmt konkrete Formen an. Nach der Veröffentlichung von Entwicklertreibern und Software-Kits in dieser Woche bestätigen nun Dokumente aus aktuellen Windows-11-Updates zwei verschiedene GPU-Konfigurationen.

Zwei Varianten mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen

Die am 21. Juli entdeckten Treiberdaten enthüllen die RTX-Spark-N1X-Serie in zwei Ausführungen. Das Spitzenmodell N1X 675 kommt mit 6.144 CUDA-Kernen und 48 Streaming-Multiprozessoren (SMs), kombiniert mit einer 20-Kern-Grace-CPU. Die günstigere N1X 650-Variante setzt auf 5.120 CUDA-Kerne über 40 SMs und einen 18-Kern-Prozessor.

Beide Versionen basieren auf NVIDIAs Blackwell-Architektur und unterstützen bis zu 128 GB LPDDR5X Unified Memory. Die Speicherbandbreite liegt bei 300 GB/s, der NVLink-C2C-Interconnect erreicht 600 GB/s. Die 20-Kern-CPU setzt sich aus zehn X925- und zehn A725-Kernen zusammen.

Benchmark-Ergebnisse auf M3-Max-Niveau

Bereits am 20. Juli aufgetauchte Benchmark-Ergebnisse deuten auf eine starke Performance hin. Im Cinebench 2026 erreichte ein RTX-Spark-N1X-System bei 80 Watt Leistungsaufnahme 5.771 Punkte im Multi-Core- und 540 Punkte im Single-Core-Test. Branchenbeobachter sehen diese Werte auf Augenhöhe mit dem Apple M3 Max.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den KI-Fähigkeiten: Mit 1 PetaFLOP FP4-Leistung sollen die Systeme große Sprachmodelle mit über 120 Milliarden Parametern lokal ausführen können.

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Entwickler-Ökosystem wächst

NVIDIA erweiterte diese Woche die Software-Unterstützung: Das CUDA Toolkit 13.4 als Developer Preview und der GeForce 616.00-Treiber für Windows on Arm wurden zwischen dem 20. und 21. Juli veröffentlicht. Sie bieten native Windows-Arm64-Unterstützung für Tools wie NVCC, Nsight Compute und cuBLAS.

Erste Experimente zeigen das Potenzial: Einem Entwickler gelang es am 21. Juli, eine RTX 4060 auf einem Huawei-Kunpeng-920-ARM-System mit den neuen Spark-Treibern zu betreiben – wenn auch mit eingeschränkter Leistung durch CPU-Limitierungen und fehlendem Videoausgang.

Bekannte Probleme der aktuellen Preview-Version: langsame pageable-Memory-Transfers und mögliche GPU-Timeouts bei der Nutzung von PyTorch.

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Erste Geräte ab Herbst 2026

Die ersten kommerziellen RTX-Spark-Systeme sollen im Herbst 2026 ausgeliefert werden. Microsoft plant eine Surface-RTX-Spark-Developer-Box und ein Surface-Laptop-Ultra. ASUS hat bereits ProArt-P16- und P14-Laptops mit der 6.144-CUDA-Kern-Konfiguration angekündigt.

Weitere Hersteller wie Dell, HP, Lenovo und MSI arbeiten ebenfalls an RTX-Spark-basierten Laptops und Mini-PCs. Auf der Softwareseite hat SEGA mehrere Titel für die Plattform zugesagt, darunter „Virtua Fighter Crossroads" mit geplantem Release 2027.

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