Elon Musk, Twitter

Musks X-Plattform lÀsst wieder politische Werbung zu

29.08.2023 - 20:24:55 | dpa.de

Rund vier Jahre war Werbung mit politischen Inhalten auf der Online-Plattform nicht zugelassen - das soll sich jetzt Àndern. Doch es gibt Regeln.

FĂŒr rund vier Jahre war politische Werbung auf der Online-Plattform X (ehemals Twitter) nicht zugelassen. - Foto: Monika Skolimowska/dpa

Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter) wird nach rund vier Jahren wieder Werbung mit politischen Inhalten erlauben. Das im Oktober 2019 eingefĂŒhrte Verbot solle zunĂ€chst in den USA aufgehoben werden, hieß es in einem Blogeintrag.

Der damalige Chef Jack Dorsey hatte den Stopp damit begrĂŒndet, dass politische Reichweite verdient und nicht erkauft werden mĂŒsse. X verwies jetzt auf ein Bekenntnis des Dienstes zur Redefreiheit.

X nennt Regeln

Die Plattform betonte zugleich, dass es bei der bezahlten Verbreitung politischer Botschaften einige Regeln geben werde. So sei es verboten, falsche oder irrefĂŒhrende Informationen zu platzieren. Dazu gehörten auch falsche Darstellungen, mit denen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die RechtmĂ€ĂŸigkeit von Wahlen untergraben werden solle.

Diese EinschrĂ€nkungen könnten Grenzen dafĂŒr setzen, wie Ex-PrĂ€sident Donald Trump und seine UnterstĂŒtzer X in der Kampagne zur PrĂ€sidentenwahl 2024 einsetzen. Trump behauptet nach wie vor allen Fakten zum Trotz, ihm sei der Sieg bei der vergangenen PrĂ€sidentenwahl nur durch Betrug genommen worden. X-Besitzer Elon Musk schaltet zwar Trumps lange gesperrten Account bei dem Dienst wieder frei. Der Ex-PrĂ€sident machte davon bisher aber nur einmal Gebrauch: Er veröffentlichte sein historisch einmaliges Polizeifoto. Ansonsten ist Trump lieber bei seiner eigenen Twitter-Kopie Truth Social aktiv. Allerdings hat er dort aktuell nur 6,4 Millionen Abonnenten - wĂ€hrend er bei X seine mehr als 80 Millionen Twitter-Follower zurĂŒckbekam.

Seit Musk im vergangenen Oktober Twitter fĂŒr rund 44 Milliarden Dollar kaufte, kĂ€mpft der Dienst unter anderem mit Erlösproblemen. Musk rĂ€umte unlĂ€ngst ein, dass die Werbeeinnahmen weiterhin nur halb so hoch seien wie vor der Übernahme. In dem Blogeintrag hieß es auch, X baue gerade die Teams aus, die Manipulationen und Fake-Account erkennen sollen. Musk ließ nach der Übernahme mehr als die HĂ€lfte der einst rund 7000 Twitter-Mitarbeiter entlassen. Davon sollen laut Medienberichten auch die fĂŒr Plattform-Sicherheit zustĂ€ndigen Abteilungen stark betroffen gewesen sein.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
wissenschaft | 63960504 |