Samsung One UI 9: Smartphone sperrt sich nach 13 Fehlversuchen dauerhaft
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 09:06 Uhr | Redaktion boerse-global.deSamsung verschĂ€rft die Sicherheit drastisch. Die neue One-UI-9-OberflĂ€che setzt auf Android 17 auf und fĂŒhrt ein hartes Protokoll ein: Nach 13 falschen Entsperrversuchen wird das GerĂ€t dauerhaft gesperrt. Der einzige Ausweg: ein Werksreset â und damit der Verlust aller Daten.
Progressive Wartezeiten und finale Sperre
Bereits ab dem fĂŒnften Fehlversuch greifen progressive Wartezeiten. Das System gibt vorab Warnhinweise aus. Wer trotzdem weiterrĂ€t, riskiert alles: Nach 13 Fehleingaben ist Schluss. Der Zugriff auf die Daten ist dann nur noch durch ein ZurĂŒcksetzen auf Werkseinstellungen möglich.
Die Regelung gilt fĂŒr PINs, Passwörter und auch fĂŒr biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
Nur neue Modelle betroffen
Die strikte Sperrfunktion ist primÀr auf GerÀten aktiv, die One UI 9 ab Werk mitbringen. Dazu gehören die neuen Faltmodelle der Galaxy-Z8-Serie: das Z Fold 8, das Z Fold 8 Ultra und das Z Flip 8.
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Ăltere Modelle, die das Update nachtrĂ€glich erhalten, bleiben von dieser spezifischen Funktion vorerst verschont. Flankiert wird die Software durch das aktuelle Sicherheitsupdate fĂŒr Juli, das insgesamt 57 LĂŒcken schlieĂt und bereits fĂŒr die S23-Serie und MittelklassegerĂ€te ausgerollt wird.
Hardware-Upgrade und Software-Umbau
Die neuen Foldables setzen auf den Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor. Das Topmodell Z Fold 8 Ultra bietet ein 8,0-Zoll-Hauptdisplay und einen 200-Megapixel-Hauptsensor.
Parallel zur neuen Sicherheitsarchitektur Ă€ndert Samsung die vorinstallierte Software. Microsoft-Apps wie LinkedIn, Outlook oder OneDrive fehlen. Stattdessen setzt der Hersteller verstĂ€rkt auf KI: Gemini Intelligence, Now Nudge und My FanCam heiĂen die neuen Werkzeuge. Die OneDrive-Integration in die Galerie soll im Herbst enden.
FĂŒnf Jahre Support fĂŒr neue Smartwatches
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Auch die neuen Smartwatches profitieren von der Update-Strategie. FĂŒr die Galaxy Watch 9 und die Galaxy Watch Ultra 2 verspricht Samsung fĂŒnf Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates â bis ins Jahr 2031. Grundlage ist der leistungsstarke Snapdragon Wear Elite Chipsatz.
Branchenbeobachter sehen darin einen Versuch, die Kundenbindung bei Gesundheits- und Fitnessdaten zu stĂ€rken. Allerdings kĂ€mpft der Hersteller aktuell mit Problemen bei Ă€lteren Uhren. Nutzer der Galaxy-Watch-Generationen 6 bis 8 berichten ĂŒber einen ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch nach dem jĂŒngsten Update. Eine offizielle Stellungnahme steht noch aus.
