Samsung-Update: 44 Sicherheitslücken für Galaxy S26 bis S23
25.06.2026 - 17:09:52 | boerse-global.de
Samsung, Apple und Google schließen dabei Dutzende Systemlücken und stärken den Datenschutz für Millionen Nutzer.
Samsung startet Juni-Update und testet Android 17
Am 25. Juni begann Samsung mit der Auslieferung seines Juni-Sicherheitsupdates für eine breite Palette von Galaxy-Smartphones und -Tablets. Der Rollout, der zunächst in Südkorea und Indien startete, umfasst die aktuelle Galaxy-S26-Serie sowie die Vorgängermodelle S25, S24 und S23. Auch die Faltgeräte Z Fold 7 und Z Flip 7 erhalten das Update.
Insgesamt behebt der Patch 44 Sicherheitslücken im Android-Betriebssystem und in Samsungs Benutzeroberfläche One UI. Bei Geräten mit Exynos-Prozessoren kommt eine 45. Schwachstelle hinzu. Die Update-Größen variieren je nach Modell: Für das Galaxy S26 sind es rund 565 Megabyte, für das S23 etwa 444 Megabyte.
Parallel dazu treibt Samsung die Entwicklung von One UI 9 auf Basis von Android 17 voran. Die Beta-Version ist bereits für die Galaxy-S26-Serie in mehreren Ländern verfügbar – darunter Deutschland, Indien, Südkorea, Polen, Großbritannien und die USA. Interne Tests laufen auch auf älteren Modellen und der A-Serie. Branchenbeobachter rechnen mit der stabilen Veröffentlichung von One UI 9 im Juli 2026, passend zur Vorstellung neuer Faltgeräte.
Apple schließt kritische Sicherheitslücke bei Benachrichtigungen
Apple hat die Updates iOS 26.4.2 und iOS 18.7.8 veröffentlicht, um eine spezifische Sicherheitslücke zu schließen. Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-28950 betraf das Benachrichtigungssystem: Gelöschte Nachrichten – auch aus verschlüsselten Diensten wie Signal – konnten auf dem Gerät erhalten bleiben.
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Der Sicherheitsfix steht für das iPhone 18 und kompatible ältere Modelle zur Verfügung. Berichten zufolge wurde die Lücke zuvor für Datenwiederherstellungen genutzt. Signal hat inzwischen bestätigt, dass das Update das Problem der Nachrichtenspeicherung wirksam behebt.
WhatsApp und OPPO mit neuen Datenschutzfunktionen
WhatsApp hat neue Schutzmechanismen gegen sogenannte „GhostPairing“-Angriffe eingeführt. Bei dieser Methode kapern Unbefugte Konten, indem sie den QR-Code-Pairing-Prozess nachahmen – ohne Passwort oder Einmal-PIN. Die neue Funktion warnt Nutzer, wenn ein unbekanntes Gerät versucht, sich mit ihrem Konto zu verbinden, und zeigt den Standort der Anfrage an.
Zusätzlich führt der Messenger weltweit Warnungen für Chats mit unbekannten Nummern ein. Diese Hinweise liefern Kontext wie Herkunftsland, Kontaktstatus und gemeinsame Gruppen. Nutzer können die Interaktion beenden, ohne dass der Absender benachrichtigt wird.
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Auch OPPO hat sein System aktualisiert: Das Juni-Update ColorOS 16 soll bis zum 30. Juni auf Geräte wie das Find X9 ausgerollt werden. Neben neuen Funktionen wie Dual-Bluetooth-Audio-Sharing und einem Sport-Widget enthält das Update Sicherheitswarnungen, die bei der Nutzung unbekannter oder nicht verifizierter Apps ausgelöst werden.
Google setzt Android-17-Beta für Pixel fort
Google treibt die Testphase von Android 17 mit der Veröffentlichung von QPR1 Beta 5 für Pixel-Geräte voran. Der aktuelle Build (vCP31.260608.007) integriert das Juni-Sicherheitspatch und behebt mehrere Stabilitätsprobleme aus früheren Versionen. Dazu gehören Korrekturen für verschwindende Widgets, Kamera-Abstürze und Fehler in der Funktion „Private Space“. Auch UI-Probleme wurden behoben, etwa ein unsichtbarer Mauszeiger bei externen Bildschirmen und inkonsistente Anzeigen der Ladezeit.
