Schweizer Unternehmen stellen digitale SouverĂ€nitĂ€t an erste Stelle â mit IT-Sicherheit Made in Europe
03.09.2025 - 09:15:00 | pressetext.deJena - Wirtschaftliche und geopolitische Spannungen, steigende Cyberrisiken und neue Compliance-Pflichten verĂ€ndern die Beschaffung von IT-Sicherheitslösungen in der Schweiz. Die jĂŒngste reprĂ€sentative Online-Befragung des europĂ€ischen IT-Security-Herstellers ESET, durchgefĂŒhrt vom renommierten Analystenhaus techconsult, zeigt: Die Herkunft des Anbieters wird fĂŒr Entscheider in der Schweiz zum strategischen Kriterium. Mehr als ein Drittel der Unternehmen denkt stark bis sehr stark ĂŒber einen Anbieterwechsel nach. Die zugrundeliegende Umfrage wurde vom 14. bis 22. MĂ€rz 2025 unter 220 Entscheidern aus unterschiedlichen Branchen und verschiedenen UnternehmensgröĂen durchgefĂŒhrt. Die Studie kann unter diesem Link ( https://web-assets.eset.com/fileadmin/ESET/DACH/Press_Releases/Pressemitteilungen/2025/08/Studie_B2B_Umfrage_Made-in-EU_CH_2025_WEB.pdf ) heruntergeladen werden.
"Schweizer Unternehmen wollen wissen, wem sie ihre kritischsten Prozesse anvertrauen â und zwar technisch wie rechtlich", sagt Rainer Schwegler, Senior Territory Manager Switzerland bei ESET Deutschland GmbH. "Entscheidend ist die Kombination aus starker BedrohungsprĂ€vention, ĂŒberprĂŒfbarer Compliance und verlĂ€sslicher lokaler Betreuung. Lösungen aus Europa geben Betrieben in der Schweiz die notwendige Transparenz, um digitale SouverĂ€nitĂ€t im TagesgeschĂ€ft in die Tat umzusetzen."
Herkunft ist entscheidendes Auswahlkriterium
FĂŒr knapp zwei Drittel (60 Prozent) der Schweizer Befragten spielt die Herkunft des IT-Sicherheitsanbieters eine wichtige oder sehr wichtige Rolle. Schon fast die HĂ€lfte (44,1 Prozent) setzt heute auf einen EU-Hauptanbieter, nur gut jeder FĂŒnfte (22,3 Prozent) nutzt US-Hersteller.
Auch die Wechselbereitschaft ist in der Schweiz ausgeprĂ€gt, insbesondere bei groĂen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern: Zwei von drei Entscheidern (64,2 Prozent) tendieren stark bis sehr stark zu einer Neuausrichtung. GrĂŒnde hierfĂŒr können unter anderem höhere Schadensrisiken und Compliance-Anforderungen sein.
Vertrauen in Lösungen aus Europa wÀchst
Unter den Wechselwilligen wĂŒrden knapp drei Viertel (72 Prozent) zukĂŒnftig einen EU-Anbieter wĂ€hlen. Neben Leistungsmerkmalen zĂ€hlen Rechtssicherheit, Transparenz und der gemeinsame EU-Rechtsrahmen zu den entscheidenden Pluspunkten. Dies ist auch deshalb so wichtig, weil viele Schweizer Unternehmen Handelsbeziehungen zu Partnern und Kunden in der EU unterhalten und dadurch unter Ă€hnliche Gesetze wie Organisationen in der EU fallen (z. B. DSGVO).
"IT-Sicherheitslösungen sind tief in technischen Systemen von Unternehmen verwurzelt, um alle möglichen Cyberbedrohungen abwehren zu können. FĂŒr Unternehmen ergibt es deshalb Sinn, einen Anbieter auszuwĂ€hlen, der dem gleichen Rechtsrahmen wie sie unterliegt: 'Made in Europe' verbindet starke PrĂ€vention mit nachvollziehbarer Compliance und lokaler Verantwortlichkeit â das ist die Basis fĂŒr digitale SouverĂ€nitĂ€t im Alltag", fĂŒgt Schwegler hinzu.
Compliance und "Stand der Technik" rĂŒcken auf Vorstandsebene
Die NIS2-Richtlinie (Network and Information Security Directive 2), ein EU-Gesetz zur StĂ€rkung der Cybersicherheit in der EuropĂ€ischen Union, hebt die Verantwortung der Leitungsebene und verankert Schulungs- und Ăberwachungspflichten. Damit wird IT-Security zur zentralen Compliance-Frage â auch und ganz besonders fĂŒr Schweizer Unternehmen innerhalb europĂ€ischer Lieferketten.
ESET gibt Unternehmen in seiner Studie konkrete Handlungsempfehlungen, darunter:
* Resilienz verankern: Notfall- und WiederanlaufplÀne testen, Offline-Backups vorhalten, RTO/RPO realistisch definieren. * Datenhoheit sichern: Verarbeitung und Telemetrie in EU/CH-Rechenzentren priorisieren; Drittland-Transfers minimieren. * Zero Trust umsetzen: Least-Privilege, starke Authentifizierung, Segmentierung und kontinuierliche Verifikation etablieren. * AktualitÀt sicherstellen: Patch- und Vulnerability-Management zentralisieren und automatisieren.
Die gesamte Studie gibt es unter diesem Link: Warum sich Schweizer Unternehmen fĂŒr europĂ€ische IT-Sicherheit entscheiden ( https://web-assets.eset.com/fileadmin/ESET/DACH/Press_Releases/Pressemitteilungen/2025/08/Studie_B2B_Umfrage_Made-in-EU_CH_2025_WEB.pdf )
(Ende)
Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: philipp.plum@eset.com Website: www.eset.de
