Smartphone-Betrug: Kriminalpolizei Hagen warnt vor zwei Maschen
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 11:35 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Kriminalpolizei Hagen warnt vor zwei betrĂŒgerischen Vorgehensweisen auf Online-Verkaufsplattformen beim Handel mit Mobiltelefonen. Wie das Portal come-on.de in einem Bericht vom 8. Oktober 2026 darlegt, nutzen Kriminelle den florierenden Markt fĂŒr gebrauchte und neuwertige Elektronik aus, um sowohl Kaufinteressenten als auch VerkĂ€ufer gezielt zu tĂ€uschen und finanziell zu schĂ€digen.
GefÀlschte Ware und gestohlene GerÀte beim Kauf
Die erste von den Ermittlern beschriebene Methode richtet sich gegen KĂ€ufer. BetrĂŒger bieten dabei scheinbar hochwertige Smartphones an, die in einer Originalverpackung ĂŒbergeben werden und auf den ersten Blick wie regulĂ€re Neuware wirken. TatsĂ€chlich handelt es sich bei den Mobiltelefonen jedoch um Plagiate oder um gestohlene GerĂ€te.
Der Betrug fĂ€llt den KĂ€ufern in den meisten FĂ€llen erst bei der anschlieĂenden Inbetriebnahme auf, wenn sich das GerĂ€t nicht wie vorgesehen nutzen lĂ€sst oder gesperrt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der VerkĂ€ufer jedoch in der Regel nicht mehr erreichbar, sodass den Betroffenen kaum Möglichkeiten bleiben, ihr Geld zurĂŒckzufordern.
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Dreister Austauschtrick bei Besichtigungsterminen
Die zweite Masche zielt wiederum auf private VerkÀufer ab. Wenn ein persönlicher Besichtigungstermin vereinbart wird, erscheinen dazu mehrere Personen gleichzeitig. Die Gruppe geht arbeitsteilig vor: WÀhrend eine Person den VerkÀufer gezielt ablenkt und in GesprÀche verwickelt, tauscht ein Komplize das echte GerÀt unbemerkt gegen ein mitgebrachtes Plagiat aus.
Oft wird das VerkaufsgesprĂ€ch daraufhin ohne Abschluss beendet. Der VerkĂ€ufer bleibt mit der wertlosen Nachbildung zurĂŒck und bemerkt den Diebstahl des OriginalgerĂ€ts meist erst, nachdem die TĂ€ter den Ort bereits verlassen haben.
PrÀventionsempfehlungen der Kriminalpolizei
Um sich vor diesen Maschen zu schĂŒtzen, formulieren die Ermittler klare RatschlĂ€ge fĂŒr Transaktionen auf Online-MarktplĂ€tzen:
- Tipps fĂŒr VerkĂ€ufer: Privatpersonen sollten das eigene GerĂ€t bei einem Verkaufstermin zu keinem Zeitpunkt aus den Augen lassen, insbesondere wenn mehrere Interessenten gemeinsam auftreten.
- Tipps fĂŒr KĂ€ufer: Mobiltelefone sollten vor der Ăbergabe des Geldes unbedingt eingeschaltet und auf ihre grundlegende technische Funktion hin ĂŒberprĂŒft werden. Zudem rĂ€t die Polizei dazu, das GerĂ€t auf fremde Account-Kontrollcodes zu kontrollieren, um auszuschlieĂen, dass eine Kontosperre vorliegt oder die Ware aus einem Diebstahl stammt.
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Die Kriminalpolizei Hagen appelliert zudem an alle GeschÀdigten, entsprechende BetrugsfÀlle konsequent bei der Polizei zur Anzeige zu bringen, um den Ermittlungsbehörden eine Nachverfolgung der TÀter zu ermöglichen.

