Smartphone-Kauf, Timing

Smartphone-Kauf: Bis zu 40 Prozent sparen mit richtigem Timing

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 09:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Analyse zeigt: Wer den Kaufzeitpunkt geschickt wählt, spart bei Smartphones bis zu 40 Prozent. Apple ist wertstabiler als Android.

Smartphone-Kauf: Stiftung Warentest verrät Spar-Tricks
Modernes Smartphone auf einem Schreibtisch mit unscharfen Finanzgrafiken im Hintergrund als Symbol für strategischen Kauf. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Wer ein neues Smartphone kauft, kann durch strategisches Warten hunderte Euro sparen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Stiftung Warentest (Ausgabe 8/2026). Demnach sind Preisnachlässe von bis zu 40 Prozent möglich – wenn man den richtigen Zeitpunkt abpasst.

Apple, Samsung, Google: Wer verliert am schnellsten an Wert?

Die Preisstabilität unterscheidet sich enorm zwischen den Herstellern. Apple-Geräte gelten als besonders wertstabil. Erst rund 90 Tage nach dem Verkaufsstart fallen die Preise um etwa zehn Prozent. Einen guten Einstiegszeitpunkt nennt die Stiftung Warentest im April – dann werden iPhones meist unter 90 Prozent der ursprünglichen UVP gehandelt.

Ganz anders sieht es bei Samsung aus. Modelle der Galaxy-Reihe kosten bereits im Juli des Folgejahres nur noch rund 75 Prozent des Startpreises. Noch stärker fällt der Preisverfall bei Google und Xiaomi aus. Google-Pixel-Smartphones gibt es nach einem Jahr oft für rund 70 Prozent der UVP. Bei Xiaomis T-Reihe sind es sogar über 40 Prozent Ersparnis. Die günstigsten Monate für den Smartphone-Kauf sind Juli und August.

Software-Updates entscheiden über den Wert

Doch der reine Kaufpreis ist nicht alles. Die Dauer der Software-Unterstützung wird zum entscheidenden Kostenfaktor. Samsung hat im Sommer 2026 das Ende der Sicherheitsupdates für vier Modelle aus dem Jahr 2021 verkündet – darunter das Galaxy A52s und das M32 5G. Ohne aktuelle Sicherheitspatches steigen die Risiken, besonders bei Mobile Banking.

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Gleichzeitig startet im August 2026 der Rollout von One UI 9 auf Basis von Android 17. Die neue Oberfläche soll bis Jahresende an rund 60 Modelle verteilt werden. Neue Top-Modelle wie die Galaxy Z8-Serie (Z Fold8, Z Fold8 Ultra, Z Flip8) profitieren sofort von KI-Funktionen. Ältere Geräte vor Baujahr 2023 gehen dagegen leer aus.

Einsteiger-Smartphones werden teurer

Während die Preise für Oberklasse-Geräte fallen, zeigt sich bei Einsteigermodellen ein gegenteiliger Trend. Neue Low-End-Smartphones wie das Xiaomi Redmi 17 überschreiten mittlerweile die 200-Euro-Marke. In der Mittelklasse locken Hersteller mit Zusatzleistungen: Xiaomi bietet etwa ein fünfjähriges Akkutausch-Programm für das Redmi Note 17 Pro – zunächst aber nur in China.

Keine Handy-Versicherung abschließen

Neben dem Kaufpreis sollten Verbraucher auch die Folgekosten im Blick haben. Der Bund der Versicherten (BdV) rät von speziellen Handyversicherungen ab. Die Policen erstatten oft nur den Zeitwert und enthalten zahlreiche Ausschlussklauseln. Besser: existenzielle Risiken über Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen abdecken.

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Für Digital-Detox-Fans gibt es einen Nischentrend: Im Juli 2026 wurde ein minimalistisches Klapphandy ohne soziale Medien zur Vorbestellung angekündigt. Die Auslieferung ist für Frühjahr 2027 geplant. Mit rund 262 Euro liegt es preislich in der Mittelklasse, verzichtet aber auf komplexe Hardware zugunsten langer Akkulaufzeit und physischer Tasten.

Die Devise für Sparfüchse: Wer sechs bis zwölf Monate warten kann, fährt bei Android-Geräten am besten – der Hochsommer bleibt der günstigste Kaufzeitpunkt.

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