Smartring-Test, München

Smartring-Test: TU München prüft fünf Modelle auf Akku und Haltbarkeit

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 18:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Vergleich zeigt Unterschiede bei Laufzeit und Materialschutz; ein getesteter Ring hielt nur zwei Tage, der Gesamtsieger bleibt ungenannt.
Laborumgebung mit Messgeräten zur Prüfung der Materialbeständigkeit und Oberflächenhärte. Illustration mit AI erstellt.

Die Technische Universität München hat über mehrere Monate hinweg fünf Smartringe eingehend untersucht. Wie aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 22. Oktober 2026 hervorgeht, standen bei den Prüfungen zentrale Eigenschaften wie Akkulaufzeit, Kratzfestigkeit, Präzision, Design sowie die allgemeine Haltbarkeit der kompakten Wearables im Fokus.

Die Untersuchung verdeutlicht, dass die miniaturisierte Technik am Finger die Hersteller vor handfeste Herausforderungen stellt. Gerade bei der Energieversorgung zeigten sich im universitären Test spürbare Schwachstellen: Ein getestetes Modell brachte es demnach auf lediglich zwei Tage Akkulaufzeit, bevor es wieder an die Ladestation musste.

Für Geräte, die idealerweise rund um die Uhr Vitaldaten und Schlafphasen aufzeichnen sollen, stellt ein derart kurzer Ladezyklus eine erhebliche Einschränkung im Alltag dar.

Schwächen bei Material und Oberflächenbeschichtung

Neben der elektronischen Ausdauer nahmen die Prüfer der Technischen Universität München auch die Widerstandsfähigkeit der Materialien unter die Lupe. Da Ringe im täglichen Gebrauch ständig in Kontakt mit Türklinken, Trainingsgeräten oder anderen harten Oberflächen kommen, ist eine robuste Beschichtung entscheidend. Der Test offenbarte hier deutliche Qualitätsunterschiede: Ausgerechnet ein teures Modell wies bereits nach kurzer Nutzungszeit sichtbare Kratzer auf.

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Die TU München hat fünf Smartringe über Monate geprüft — und ein Modell hielt nur zwei Tage durch, bevor es wieder an die Ladestation musste. Wer einen Ring rund um die Uhr tragen will, sollte vor dem Kauf genau wissen, worauf es bei Akku und Beschichtung ankommt. Unser kostenloser Leitfaden fasst die wichtigsten Prüfpunkte zusammen. Kostenlosen Smartring-Leitfaden jetzt anfordern

Welche Hersteller im Gesamtergebnis am besten abschnitten und welches Modell die Kriterien am überzeugendsten erfüllte, bleibt derweil offen. Konkrete Testergebnisse und der Gesamtsieger der Versuchsreihe werden in dem Bericht der Süddeutschen Zeitung nicht genannt.

Bewegung im Markt für vernetzte Ringe

Dass das Segment der smarten Ringe zunehmend an Relevanz gewinnt, belegen auch parallele Vergleiche aus der Fachpresse. So kürte das Testportal IMTEST laut einem Bericht vom 22. Oktober 2026 das Modell RingConn Gen 3 zum Sieger eines herstellereigenen Vergleichstests.

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Ein teures Modell zeigte im Test der TU München schon nach kurzer Nutzung sichtbare Kratzer — Türklinken und Trainingsgeräte hinterlassen Spuren. Wer beim Kauf nicht auf Material und Beschichtung achtet, zahlt unter Umständen viel für einen Ring, der schnell mitgenommen aussieht. Die Checkliste hilft Ihnen, solche Enttäuschungen zu vermeiden. Checkliste für Material und Haltbarkeit sichern

Dem Titel des Beitrags zufolge konnte sich das Modell gegen die etablierte Konkurrenz von Samsung und Oura behaupten. Weitergehende Details zu Testmethoden, Preisen oder spezifischen Messwerten waren in dem zugrundeliegenden Bericht jedoch nicht enthalten.

Die Tests zeigen in der Gesamtschau, dass Smartringe zwar technisch immer ausgefeilter werden, Käufer bei Haltbarkeit und Akkulaufzeit aber weiterhin mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Geräten rechnen müssen. Während die Miniaturisierung bei der Sensorik voranschreitet, bleiben insbesondere die mechanische Belastbarkeit im Alltag und eine praxisgerechte Energiedichte der Batterien die neuralgischen Punkte der Produktkategorie.

Mehr zum Thema bei Süddeutsche Zeitung: „Test der TU München: Das ist der beste Smartring“

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