USA, Raumfahrt

Bericht: Musks SpaceX will Milliarden an der Börse einnehmen

10.12.2025 - 02:46:06 | dpa.de

SpaceX von Elon Musk ist unverzichtbar für das US-Weltraumprogramm. Laut einem Bericht plant die Firma einen milliardenschweren Börsengang - und könnte das Vermögen des Tech-Milliardärs noch steigern.

SpaceX strebt dem Bericht zufolge eine Bewertung von 1,5 Billionen Dollar an. (Archivbild) - Foto: Eric Gay/AP/dpa

Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX will laut einem Medienbericht mehr als 30 Milliarden Dollar bei einem Börsengang im kommenden Jahr einnehmen. Für das gesamte Unternehmen werde eine Bewertung von etwa 1,5 Billionen Dollar (rund 1,3 Billionen Euro) angestrebt, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

SpaceX wolle den Börsengang Mitte bis Ende kommenden Jahres steigen lassen, hieß es. Der Zeitpunkt könne sich aber noch durch Marktbedingungen und andere Faktoren verändern. Mit Einnahmen aus dem Börsengang wolle SpaceX unter anderem die Arbeit an Rechenzentren im Weltall finanzieren. 

Musk größter Aktionär

SpaceX spielt aktuell eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrt-Programm und ist zudem für den Weltraum-Satellitendienst Starlink bekannt. Musk hält laut Medienberichten mehr als 40 Prozent an SpaceX - und hat die Kontrolle über das Unternehmen dank Aktien mit mehr Stimmrechten. 

Mit einem Börsengang von SpaceX würde sich auch das Vermögen des Tech-Milliardärs besser beziffern lassen. Aktuell wird der Wert seines SpaceX-Anteils unter anderem auf Basis bisheriger einzelner Aktienverkäufe geschätzt. 

Bei dem von Musk geführten Elektroauto-Hersteller Tesla orientiert sich die Bewertung seiner Beteiligung dagegen am Aktienkurs. Musk als reichster Mensch hat nach Bloomberg-Schätzungen aktuell ein Vermögen von rund 460 Milliarden Dollar.

Umsatzanstieg erwartet

SpaceX plane für dieses Jahr mit Umsätzen von 15 Milliarden Dollar und zwischen 22 und 24 Milliarden Dollar 2026, berichtete Bloomberg.

SpaceX hatte einst erwogen, nur Starlink abzuspalten und an die Börse zu bringen. Von diesem Plan sei die Firma aber inzwischen abgekehrt, schrieb bereits vergangene Woche die Website «The Information».

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