Sparkassen-Redesign: 14 Millionen neue Karten ab Juli 2026
02.07.2026 - 10:06:26 | boerse-global.de
Juli 2026 ein neues Design für ihre Giro- und Kreditkarten ein – die erste optische Überarbeitung seit 15 Jahren. Der minimalistische Look rückt das Sparkassen-S in den Mittelpunkt, der Unterschriftsstreifen entfällt komplett. Rund 14 Millionen Sparkassen-Cards und eine Million Kreditkarten sollen im Laufe des Jahres mit dem neuen Erscheinungsbild ausgegeben werden. Insgesamt haben die Sparkassen 47 Millionen Sparkassen-Cards und knapp zehn Millionen Kreditkarten im Umlauf. Ältere Karten behalten ihre Gültigkeit bis zum jeweiligen Ablaufdatum.
Neue Kartenpartner und Design-Innovationen
Auch international tut sich einiges: IHG Hotels & Resorts ist eine Partnerschaft mit Revolut und Visa eingegangen. Seit dem 30. Juni 2026 gibt es zwei gemeinsam Debitkarten auf dem britischen Markt. Die „Essential"-Karte ist kostenlos und bietet einen Punkt pro Pfund Umsatz bei IHG sowie 0,5 Punkte pro Pfund bei anderen Händlern. Dazu gibt es den Silber-Status und fünf Elite-Night-Credits. Die „Elite"-Variante kostet 18 Pfund monatlich – dafür winken bis zu sechs Punkte pro Pfund bei IHG und bis zu drei Punkte international, inklusive Platin-Status und 15 Elite-Night-Credits. Ein Bonus-Angebot für Neukunden läuft noch bis zum 25. August.
In Rumänien hat die Banca Transilvania ihr BT Visa UNTOLD-Design in der BT Pay-App überarbeitet. Das Motiv zeigt einen Greifen und orientiert sich am UNTOLD-Motto „A New Journey". Bestandskunden erhalten das Update automatisch. Zu den Vorteilen gehören exklusive Ticket-Aktionen und fünf Prozent Rabatt auf UNTOLD-Merchandise.
Die Krypto-Plattform MetaMask bringt ein Money Account auf der Monad-Blockchain an den Start. Bis zu vier Prozent Zinsen auf Stablecoin-Guthaben (mUSD) sind drin. Das Konto ist mit einer MetaMask-Karte verknüpft – einem Mastercard-Produkt. Die Metallkarte kostet 199 Dollar im Jahr und bietet drei Prozent Cashback, die virtuelle Karte immerhin ein Prozent.
Digitales Bezahlen wird ausgebaut
Die EastWest Banking Corporation hat Garmin Pay für ihre Karteninhaber freigeschaltet. Mit kompatiblen Garmin-Smartwatches können Kunden jetzt kontaktlos bezahlen – unterstützt werden Visa-Debit- und Kreditkarten sowie Mastercard-Kreditkarten. EastWest hatte bereits EastWest Pay und Google Pay im Angebot.
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In Bangladesch bringen Mastercard, die Mutual Trust Bank und der Dienstleister Shamadhan Services (gpay) eine Co-Branded-Prepaidkarte auf den Markt. Sie kombiniert ein digitales Wallet mit einer physischen Karte und ermöglicht E-Commerce, Bezahlungen im Laden, QR-Code-Transaktionen, ATM-Zugriff und kontaktloses Zahlen – inklusive Echtzeit-Benachrichtigungen.
Visa erweitert derweil seine Dienste Visa Accept und Visa Direct. Kleine Unternehmen können damit künftig Zahlungen per Smartphone annehmen und versenden. Visa Accept ist bereits in über 25 Ländern verfügbar, weitere Launches in Ghana und bei der Co-op Bank in Kenia sind geplant. Visa Direct unterstützt verschiedene Auszahlungen – von Gehaltszahlungen über Abrechnungen mit Freelancern bis hin zu Rückerstattungen und grenzüberschreitenden Transfers.
KI-gestützte Banking-Plattformen
Die indische SBI hat ihre YONO-Plattform mit KI-Funktionen aufgerüstet. Zum 71. Banktag der Bank gibt es jetzt einen 3-in-1-Onboarding-Prozess für Spar-, Depot- und Trading-Konten, einen KI-Assistenten namens „YONO Ji" sowie eine mobile Trade Finance Suite für Firmen- und Mittelstandskunden.
Während Banken weltweit verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen, müssen Unternehmen hierzulande neue gesetzliche Anforderungen wie den EU AI Act im Blick behalten. Dieser kostenlose Leitfaden verschafft Ihnen den Überblick über Fristen, Pflichten und Risikoklassen, den Ihre Fachabteilungen jetzt brauchen. Kostenloses E-Book zur KI-Verordnung herunterladen
Die OCBC aus Singapur bringt mit der WoW-App zwei KI-Avatare an den Start: Wendy und Wayne. Sie bieten rund um die Uhr Vermögensverwaltung – von Portfolio-Tracking über personalisierte Marktnachrichten bis hin zu Anlageideen. Getestet wurde die App mit 50 Premier-Private-Client-Kunden. In den nächsten zwölf Monaten soll sie für weitere Kunden freigeschaltet werden. Parallel plant die OCBC, über drei Jahre 600 menschliche Kundenberater einzustellen.
Girocard bekommt neue Funktionen
Auch die deutsche Girocard steht vor einem Upgrade. Ab Anfang 2027 soll die Karte Hotel- und Mietwagen-Reservierungen unterstützen. Im Frühjahr 2027 folgen In-App-Zahlungen – unter anderem für Dienste wie Payback Pay. Außerdem wird eine Händler-Whitelist eingeführt, die die Authentifizierung bei verschiedenen Handelsketten vereinfacht.
