Staatliche Überwachung sinkt: Stille SMS nur noch 6.605 Mal 2025
28.06.2026 - 10:25:24 | boerse-global.de
Der Meta-Dienst ist damit einer der einflussreichsten Messenger überhaupt – und ein Paradies für Datensammler. Experten raten deshalb zu gezielten Privatsphäre-Einstellungen.
Online-Status verbergen – so geht's
Seit 2021 zeigt WhatsApp den „Zuletzt online“-Zeitstempel für unbekannte Kontakte nicht mehr automatisch an. Doch du hast noch mehr Optionen: In den Einstellungen legst du fest, ob dein Status für alle, nur für Kontakte oder für niemanden sichtbar sein soll.
Das betrifft nicht nur die zeitliche Präsenz. Da hinter WhatsApp Meta steckt, steht die Erhebung von Metadaten regelmäßig in der Kritik. Mit spezifischen Anpassungen lässt sich die Datenmenge reduzieren – komplett verhindern kannst du die Sammlung kaum.
Der Mensch bleibt die größte Schwachstelle
IT-Sicherheitsexperte Daniel Schnebel warnt: Schwache oder mehrfach genutzte Passwörter und Social-Engineering-Angriffe sind die Einfallstore Nummer eins. Ein Fall aus dem Frühjahr 2025 zeigt die Folgen: Ein Hackerangriff zwang zahlreiche Nutzer, ihre Konten über vier Wochen wiederherzustellen – von sozialen Netzwerken bis zu Cloud-Diensten.
Wer seine WhatsApp-Daten schützen will, findet in diesem Guide die drei wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung für 2FA und Passwort-Manager. Jetzt kostenlosen Sicherheits-Guide anfordern
Diese Maßnahmen erhöhen deine Sicherheit deutlich:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren
- Passwort-Manager für individuelle Zugangsdaten nutzen
- Geräteverschlüsselung einschalten und regelmäßige Backups
- Sicherheitsupdates zeitnah installieren
Staatliche Überwachung im Rückgang
Hackerangriffe und Social Engineering sind die größte Gefahr für WhatsApp-Nutzer – ein Fall aus 2025 zwang Betroffene zu wochenlanger Konto-Wiederherstellung. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie mit 2FA und Geräteverschlüsselung Angriffe verhindern. Schutz-Guide jetzt sichern
Nicht nur Hacker, auch Behörden greifen auf Ortungsdaten zu. Die Bundesregierung setzt sogenannte stille SMS ein – allerdings immer seltener. Waren es 2021 noch knapp 48.000 Signale der Bundespolizei, sank die Zahl im zweiten Halbjahr 2025 auf 6.605 Einsätze. IMSI-Catcher kamen im selben Zeitraum nur 15 Mal zum Einsatz.
Die Entwicklung zeigt: Digitale Sicherheit bleibt ein dynamisches Feld. Wer seine Daten schützen will, muss selbst aktiv werden – und die richtigen Einstellungen kennen.
