Staubsauger, Einhell-Modell

Staubsauger September: Einhell-Modell mit 27.000 Pa für 224,95 Euro

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 11:00 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Saug- und Wischgeräte verbinden höhere Leistungswerte mit Selbstreinigung und Stationen, während Lebensdauer und Cloud-Abhängigkeit Kostenrisiken schaffen.

Saug- und Wischgeräte: Mehr Leistung trifft auf Automatisierung
Moderner Akku-Staubsauger in einem minimalistisch eingerichteten Wohnraum bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Die Bedienung von Bodenpflegegeräten wird zunehmend durch technologische Innovationen bestimmt, doch oft sind es einfache mechanische Komponenten, die eine präzise Steuerung ermöglichen. Ein wesentliches Element bei klassischen Staubsaugerrohren ist der kleine Luftregler, oft als Falschluftschieber bezeichnet.

Durch das Öffnen dieses Reglers wird die Saugkraft an der Düse gezielt reduziert, während das Schließen die maximale Leistung freigibt. Diese Funktion erweist sich insbesondere bei der Reinigung von empfindlichen Oberflächen wie Gardinen, Polstern oder hochflorigen Teppichen als praktisch, um ein festsaugen der Düse zu verhindern.

Während diese manuelle Steuerung ein Standardmerkmal bleibt, zeigt die aktuelle Marktanalyse bei modernen Saug- und Wischgeräten einen Trend zu massiv steigenden Leistungswerten und automatisierten Funktionen.

Technische Differenzierung bei Saug- und Wischgeräten

Die Leistungsspanne aktueller Geräte hat sich in den letzten Monaten deutlich ausgeweitet. Im Bereich der Akku-Stielstaubsauger ist seit Anfang September der Einhell TE-SV 18/270 Li BL-Solo erhältlich.

Das Gerät arbeitet mit einem bürstenlosen Motor und erreicht eine Saugkraft von 270 mbar, was etwa 27.000 Pa entspricht. Es verfügt über drei verschiedene Modi und wird über das Power X Change Akkusystem betrieben. Der Preis für dieses Modell liegt bei 224,95 Euro.

Bei den kombinierten Saug- und Wischgeräten zeigen aktuelle Testergebnisse eine breite Streuung in der Leistungsfähigkeit. Der MOVA Z70 Ultra Roller Complete erzielte in Analysen Anfang September eine hohe Wertung von 96 von 100 Punkten.

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Das Gerät zeichnet sich durch eine Saugkraft von 36.000 Pa, eine Wischwalze mit 800 Umdrehungen pro Minute sowie zwölf Hochdruckdüsen aus. Es ist in der Lage, Hindernisse von bis zu 9 cm Höhe zu überwinden, und wird zu einem Preis von 1.399 Euro geführt.

Ein noch leistungsstärkeres Modell desselben Herstellers, der MOVA V70 Ultra Complete, wurde bereits im Mai eingeführt. Dieses Gerät erreicht eine Saugkraft von 40.000 Pa und nutzt ausfahrbare Seitenbürsten sowie Mopps für die Kantenreinigung.

Im mittleren Preissegment finden sich Geräte wie der NARWAL Flow, der mit 22,000 Pa Saugkraft und einer Heißwasserreinigung bei 45°C arbeitet, jedoch Schwächen bei der Kantenreinigung und der Aufnahme von Haaren aufweist.

Der Preis liegt hier bei etwa 800 Euro. Der Eufy C28 hingegen bietet eine Saugleistung von 15.000 Pa und eine automatische Walzenreinigung mit Heißlufttrocknung bei 50°C für circa 600 Euro.

Automatisierung und Selbstreinigung als Standard

Ein wesentlicher Schwerpunkt der aktuellen Gerätegeneration liegt auf der Wartungsautonomie. Viele neue Modelle verfügen über Stationen, die nicht nur den Staub entleeren, sondern auch die Reinigungswalzen aktiv aufbereiten. So nutzt der Roborock F25 XT eine Selbstreinigungsfunktion bei 90°C. In Singapur wurde zudem der Roborock F25 Ultra Steam Gen 2 angekündigt, der zusätzlich über eine Dampffunktion verfügt.

Auch kompaktere Lösungen wie der Lefant M210 Pro Omni setzen auf automatisierte Stationen mit Frisch- und Schmutzwassertanks (2,4 Liter bzw. 1,5 Liter). Das Gerät arbeitet mit einem Anpressdruck von 15 N bei der Wischrolle.

Neben der Bodenreinigung dringen Hersteller auch in angrenzende Bereiche vor. Ninja brachte im August in den USA das HydraSense Filtersystem für 199,99 US-Dollar auf den Markt, das über 80 verschiedene Stoffe im Wasser filtert; ein Termin für den deutschen Markt steht hierfür noch nicht fest.

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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Lebenszyklus von Saugrobotern

Analysen zum Lebenszyklus von Saugrobotern aus dem Spätsommer 2026 verdeutlichen die langfristigen Kosten für Verbraucher. Die durchschnittliche Lebensdauer dieser Geräte liegt zwischen drei und sechs Jahren, wobei die Akkuleistung oft bereits nach zwei bis vier Jahren spürbar nachlässt. Bei Anschaffungskosten zwischen 900 und 1.300 Euro ergeben sich daraus kalkulatorische Kosten von 180 bis 260 Euro pro Jahr.

Die Garantiezeit beträgt bei führenden Herstellern wie Roborock, Ecovacs und Dreame in der Regel zwei Jahre. Ein kritisches Risiko für die Langlebigkeit bleibt die Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen. Wie frühere Fälle zeigten, können Geräte durch die Abschaltung von Serverdiensten durch den Hersteller unbrauchbar werden, was die Bedeutung lokaler Steuerungsoptionen unterstreicht.

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