Surface Laptop Ultra: Microsoft plant 6.144-GPU-Monster ab 2.799 Dollar
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 04:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Umfassende Informationen zu einem Prototyp des kommenden Microsoft Surface Laptop Ultra sind an die Öffentlichkeit gelangt. Ein am 27. Juli 2026 veröffentlichter Bericht eines Nutzers im TechPowerUp-Forum gibt detaillierte Einblicke in die technische Ausstattung und die Leistungsfähigkeit des Geräts, das unter der Bezeichnung „EV1.5“ geführt wird. Der Leak deutet auf eine massive Hardware-Aufrüstung hin, offenbart jedoch auch noch bestehende technische Herausforderungen in der Entwicklung.
Hardware-Konfiguration und Display-Technik
Laut den im Forum veröffentlichten Daten basiert der Surface Laptop Ultra auf einem Nvidia RTX Spark System-on-a-Chip (SoC). Diese Komponente verfüge über 6.144 GPU-Kerne sowie eine 20-Core-CPU. Besonders hervorzuheben ist die Speicherbestückung: Das System soll Konfigurationen mit bis zu 128 GB RAM unterstützen. Das vorliegende Testmodell sei mit 512 GB internem Speicher ausgestattet gewesen.
Beim Display setzt Microsoft demnach auf ein 15-Zoll-Mini-LED-Panel, das eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits erreichen soll. Während die allgemeine Verarbeitungsqualität des Gehäuses als gut bewertet wird, verfüge das Gerät über eine Tastatur mit einer automatisch dimmenden Hintergrundbeleuchtung. In der aktuellen Prototyp-Phase wurden jedoch auch Mängel am Bildschirm festgestellt, wie etwa ein ungleichmäßiges Local Dimming und das Fehlen von G-Sync-Unterstützung.
Benchmarks und thermische Herausforderungen
In ersten Leistungstests lieferte das System differenzierte Ergebnisse. In Cinebench 2024 wurden 1.386 Punkte im Multi-Core- und 123 Punkte im Single-Core-Test erzielt. Die aktuellere Version Cinebench 2026 wies für den Prototyp 5.771 Punkte (Multi-Core) und 540 Punkte (Single-Core) aus. Die Leistungsaufnahme im Leerlauf wurde mit 7 bis 8 Watt im ausgeglichenen Modus beziffert, während sie im Performance-Modus auf 23 Watt ansteige.
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Unter Volllast zeigten sich deutliche thermische Belastungen. Die GPU erreichte laut den Messwerten Temperaturen zwischen 80 und 90 Grad Celsius bei einer Leistungsaufnahme von 95 bis 105 Watt. Die CPU-Temperatur stiegen auf Werte zwischen 98 und 100 Grad Celsius bei einer Aufnahme von 35 bis 50 Watt. Die Grafikkarte (GPU) taktete dabei in einem Bereich von 1.550 bis 1.950 MHz bei einer Total Graphics Power (TGP) von 50 Watt.
Software-Instabilität und Marktpositionierung
Der Leak verdeutlicht zudem, dass die Software-Optimierung noch nicht abgeschlossen ist. Da das Gerät mit veralteten Windows-on-ARM-Grafiktreibern aus dem November 2025 betrieben wurde, kam es in grafikintensiven Anwendungen wie dem Spiel Helldivers 2 zu Rucklern und Fehlern. Ein Update auf einen neueren NVIDIA-Preview-Treiber (Version 616.00) wurde zwar durchgeführt, dennoch wurde von einem vollständigen Systemabsturz nach etwa einer Stunde Betriebszeit berichtet.
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Interessant ist der Hintergrund des Fundes: Der Prototyp soll laut dem Forennutzer Fouquin am Straßenrand gefunden worden sein. Für die Markteinführung, die für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 erwartet wird, zeichnen sich bereits konkrete Preisvorstellungen ab. Demnach soll das Basismodell mit 24 GB RAM und 512 GB Speicher für 2.799 US-Dollar angeboten werden. Für die High-End-Variante mit 128 GB RAM wird ein Preis von über 4.499 US-Dollar prognostiziert.
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