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SwiftSight Body Composition: MRT misst Fett und Muskeln in unter 5 Minuten

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 22:49 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SwiftSight Body Composition wertet MRT-Daten zu Fett, Muskeln und Leber aus; SimonMed Imaging ist als erster klinischer Kunde vorgesehen.

AIRS Medical erhält FDA-Zulassung für MRT-Analyse der Körperzusammensetzung
Ein moderner, leerer Raum mit einem medizinischen MRT-Scanner in einer hellen, klinischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

In der radiologischen Diagnostik gewinnt die softwaregestützte Auswertung von Bilddaten zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei der präzisen Bestimmung von Gewebeanteilen.

Laut Berichten vom 5. Oktober 2026 erteilte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA dem Unternehmen AIRS Medical die 510(k)-Zulassung für das Softwarewerkzeug SwiftSight Body Composition. Als erster klinischer Kunde für die Anwendung ist das radiologische Netzwerk SimonMed Imaging vorgesehen.

Automatisierte Quantifizierung in unter fünf Minuten

Die neu zugelassene Software zielt darauf ab, umfassende metabolische und muskuläre Daten aus Routineuntersuchungen zu gewinnen. SwiftSight Body Composition quantifiziert aus einem Magnetresonanztomographie-Scan von unter 5 Minuten Dauer sowohl das viszerale als auch das subkutane Fettgewebe. Darüber hinaus erfasst das System die Bauch- und Oberschenkelmuskulatur, die Muskelqualität sowie das bilaterale Muskelgleichgewicht.

Ein weiterer Bestandteil der funktionellen Auswertung betrifft die Lebergesundheit über die Bestimmung des Leberfettgehalts (PDFF). Für diese Leberanalyse zieht AIRS Medical 3 spezifische Messregionen heran.

Um die erhobenen Messwerte klinisch einordnen zu können, gleicht die Software die Ergebnisse automatisiert mit alters- und geschlechtsangepassten Referenzgruppen ab. Dies ermöglicht eine strukturierte Bewertung individueller Risikoprofile im Kontext degenerativer oder stoffwechselbedingter Prozesse.

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Die softwaregestützte Auswertung von MRT-Bilddaten verschiebt sich von der manuellen Nachbearbeitung hin zur automatisierten Quantifizierung — aus einem Routine-Scan von unter 5 Minuten werden viszerales und subkutanes Fett, Bauch- und Oberschenkelmuskulatur, Muskelqualität und Leberfettgehalt herausgelesen. Wie Sie diesen Ablauf in Ihrer Praxis strukturieren, zeigt der kostenlose Leitfaden. Praxis-Leitfaden zur quantitativen MRT-Körperanalyse anfordern

Datenbasis und bestehendes Produktportfolio

Die Technologie reiht sich in bestehende Entwicklungen des Unternehmens ein. SwiftSight Brain, eine weitere Lösung des Herstellers, stützt sich laut AIRS Medical auf eine Referenzdatenbank mit 32.615 Erwachsenen im Alter von 18 bis 97 Jahren. Diese Datensätze umfassen MRT-Aufnahmen von Systemen der Hersteller Siemens, GE und Philips bei Feldstärken von 1,5 T und 3 T.

Zudem verfügt AIRS Medical über das Produkt SwiftMR, das nach Unternehmensangaben mittlerweile in über 40 Ländern genehmigt ist. Für dieses System erging bereits am 24. Juli 2026 eine behördliche Entscheidung über die wesentliche Gleichwertigkeit im Rahmen früherer FDA-Prüfungen.

Geplante Erweiterungen und Branchendemonstration

Die Zulassung der Körperzusammensetzungsanalyse bildet einen Zwischenschritt in der weiteren Ausrollung quantitativer Bildgebungswerkzeuge. Für November 2026 plant AIRS Medical die Einführung von Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI), während quantitative Anwendungen für Gelenkuntersuchungen für das Jahr 2027 avisiert sind.

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Fehlende standardisierte Referenzwerte erschweren die Einordnung individueller Risikoprofile — gerade bei degenerativen und stoffwechselbedingten Prozessen. Der kostenlose Leitfaden bündelt eine Checkliste zu alters- und geschlechtsangepassten Referenzgruppen und zeigt, wie Sie Messwerte strukturiert in den Befund überführen. Checkliste Referenzwerte jetzt herunterladen

Im Rahmen der Fachtagung der Radiological Society of North America (RSNA 2026), die vom 29. November bis zum 2. Dezember 2026 stattfindet, plant AIRS Medical die Vorstellung seiner Technologien am Stand #4921. Die fortschreitende Integration solcher Algorithmen verdeutlicht den Trend in der Bildgebung, Standardaufnahmen ohne wesentlichen Zeitverlust für detaillierte quantitative Biomarker-Analysen nutzbar zu machen.

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