TCM, Herbst

TCM im Herbst: Diese drei Körperregionen sollten vor Kälte geschützt werden

Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 14:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
TCM-Prävention empfiehlt Schutz für Kopf, Körpermitte und Füße, um Auskühlung und damit verbundene Beschwerden zu vermeiden.
Ein strukturierter Wollstoff liegt auf einer Parkbank vor einem herbstlichen Hintergrund mit goldbraunen Bäumen. Illustration mit AI erstellt.

Sinkende Temperaturen und herbstliche Winde stellen den menschlichen Organismus vor klimatische Herausforderungen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt der Herbst als Übergangsphase, in der Kälteeinflüsse die körpereigene Abwehr schwächen können.

Nach Einschätzung von Fachleuten für Stoffwechselerkrankungen und TCM-Prävention kommt es in dieser Jahreszeit vor allem darauf an, das sogenannte Yang-Qi zu bewahren. Um kältebedingten Beschwerden vorzubeugen, sollten vor allem drei empfindliche Körperregionen konsequent warm gehalten werden.

Kopf und Nacken vor Wind abschirmen

Der Kopf gilt in der Lehre der TCM als ein zentraler Sammelpunkt vitaler Leitbahnen, reagiert jedoch besonders sensibel auf äußere Witterungseinflüsse. Dringt Kälte über den Nacken- und Kopfbereich ein, kann dies zu Beschwerden wie akuten Kopfschmerzen, allgemeinen Erkältungssymptomen und Verspannungen im Nackenbereich führen.

Als präventive Maßnahme wird empfohlen, insbesondere bei windigem Wetter am Morgen sowie in den kühleren Abendstunden einen dünnen Schal zu tragen. Diese textile Barriere schützt die empfindliche Halspartie vor rascher Auskühlung und verhindert, dass kalte Luftströme direkt auf die oberflächlichen Gefäße und Muskelstränge einwirken.

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Taille und Bauchbereich vollständig bedecken

Eine weitere kritische Zone umfasst den Bauch- und Lendenbereich. Nach den Prinzipien der fernöstlichen Medizin schädigt Kälteeinwirkung in dieser Körpermitte das Nieren- und Milz-Yang.

Eine Schwächung dieser Funktionskreise kann funktionelle Störungen im Verdauungstrakt zur Folge haben, darunter Durchfall und Verdauungsbeschwerden. Bei Frauen begünstigt eine Unterkühlung des Unterbauchs zudem das Auftreten oder die Verstärkung von Menstruationsschmerzen.

Zur Vorbeugung reicht bereits eine Anpassung der Kleidung: Oberteile sollten lang genug gewählt werden, um die Taille und den unteren Rücken auch bei Bewegung vollständig zu bedecken und eine ununterbrochene Wärmeschicht zu gewährleisten.

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Schutz der Füße für eine stabile Zirkulation

Die Füße weisen anatomisch bedingt eine vergleichsweise geringe Eigendurchblutung auf und kühlen daher schneller aus als rumpfnahe Körperabschnitte. Zudem befinden sich an den Fußsohlen zahlreiche sensible Reflexzonen. Kühlt dieser Bereich aus, kann dies reflexartig vegetative Reaktionen und ein Frösteln des gesamten Körpers nach sich ziehen.

In der kühleren Jahreszeit sollte daher vollständig auf offenes Schuhwerk wie Sandalen verzichtet werden. Fachleute raten stattdessen dazu, geschlossene Schuhe und wärmende Socken zu tragen, die über die Knöchel reichen, um den Übergang zwischen Beinbekleidung und Schuhwerk lückenlos vor Zugluft und Kälte abzuschirmen.

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