Trend, Nichtrauchen

Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen hÀlt an

30.05.2024 - 08:48:44

Am Freitag (31. Mai) ist Weltnichtrauchertag. Die Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung hat passend dazu eine gute Nachricht.

Jugendliche rauchen weniger. Seit 2001 sei der Anteil der jugendlichen Raucherinnen und Raucher deutlich gesunken, ergab eine reprĂ€sentative Studie der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA). «Zigarettenrauchen ist bei den meisten Jugendlichen nach wie vor out», folgerte der Kommissarische Leiter der BZgA, Johannes Nießen.

Der Anteil mĂ€nnlicher jugendlicher Raucher ist demnach von 27,2 Prozent im Jahr 2001 auf 9,3 Prozent im Jahr 2015 zurĂŒckgegangen und lag 2023 bei 7,2 Prozent. Bei den 12- bis 17-jĂ€hrigen Raucherinnen verringerte sich der Anteil von 27,9 Prozent im Jahr 2001 auf 6,1 Prozent im Jahr 2016. 2023 betrug er 6,4 Prozent.

Auch bei den 18- bis 25-JĂ€hrigen sank der Anteil der Rauchenden. Im Jahr 2023 rauchten 33,6 Prozent der jungen MĂ€nner und 18,4 Prozent der jungen Frauen. Im Jahr 2001 taten dies in dieser Altersgruppe noch 46,7 Prozent der MĂ€nner und 42,2 Prozent der Frauen.

Einweg-E-Zigaretten beliebt

Bei E-Zigaretten sind Einweg-Varianten beliebt: So hĂ€tten knapp sieben Prozent der 12- bis 17-JĂ€hrigen und zwölf Prozent der 18- bis 25-JĂ€hrigen im Zeitraum von 30 Tagen vor der Befragung diese Produkte konsumiert. FĂŒr die Studie wurden 7001 Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum April bis Juni 2023 befragt.

Einweg-E-Zigaretten hĂ€tten auf Jugendliche eine besondere Anziehungskraft, «wahrscheinlich weil sie so klein, bunt und gĂŒnstig sind», sagte der Beauftragte der Bundesregierung fĂŒr Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert. Im Übrigen wĂŒrden noch immer fast 127.000 Menschen jedes Jahr an den Folgen ihres Tabakkonsums sterben. Darin enthalten sind auch TodesfĂ€lle durch Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Lungenkrebs sei in Deutschland nach wie vor die zweithĂ€ufigste Krebserkrankung bei MĂ€nnern und die dritthĂ€ufigste bei Frauen.

@ dpa.de