Krebsfälle, DKFZ-Studie

Übergewicht: 11,5 Prozent aller Krebsfälle gehen darauf zurück

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 04:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

DKFZ-Studie belegt: Übergewicht ist für 11,5 Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich. Kurze Workouts und Vorsorge senken Risiken.

Männer über 40: Sport und Gesundheit im Fokus neuer Studien
Ein sportlicher Mann über 40 trainiert fokussiert in einem modernen Fitnessstudio. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Immer mehr Männer über 40 entdecken den Sport für sich. Der Grund: Es geht nicht mehr nur um Aussehen, sondern um Gesundheit und Lebensqualität.

Übergewicht als Krebsrisiko: Neue Zahlen alarmieren

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat beeindruckende Zahlen vorgelegt. In einer Studie mit über 458.000 Teilnehmenden über zwölf Jahre zeigte sich: Rund 11,5 Prozent aller Krebserkrankungen gehen auf Übergewicht zurück. Bisher gingen Experten von zwei bis acht Prozent aus.

Doch der BMI allein reicht nicht. Entscheidend ist der Taillenumfang – er gilt als präziserer Indikator für das Gesundheitsrisiko.

Die Vorsorgequoten steigen zwar langsam, bleiben aber ausbaufähig. In Schleswig-Holstein nutzten 2025 nur 19,3 Prozent der Männer Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Bei Frauen waren es mit 36 Prozent fast doppelt so viele.

Ausdauer und Kraft: Was jenseits der 40 möglich ist

Sportliche Höchstleistungen sind keine Frage des Alters. Der 46-jährige Ingmar Sroka radelte in 15 Etappen 3.200 Kilometer zum Nordkap. Der 60-jährige Jan Methfessel holte Bronze bei Europameisterschaften im Aquabike. Und der 75-jährige Josef Derks verteidigt weiter Titel bei deutschen Triathlon-Meisterschaften.

Auch im Kraftsport wird intensiv trainiert. Der 33-jährige Philipp Förster bereitet sich auf nationale Meisterschaften vor – mit knapp 600 Kilogramm in Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben. In der Kreisliga A ist der 42-jährige Cihangir Sahinli weiterhin als Torschütze aktiv.

Die Botschaft: Wer dranbleibt, kann über Jahrzehnte Leistung bringen.

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Die DKFZ-Studie zeigt: 11,5 Prozent aller Krebserkrankungen gehen auf Übergewicht zurück. Der Taillenumfang ist ein besserer Indikator als der BMI. Mit kurzen, gezielten Trainingseinheiten können Sie Ihr Risiko senken – auch bei wenig Zeit. Jetzt kostenlosen Präventions-Plan anfordern

Training mit wenig Zeit: Was wirklich wirkt

Zeitmangel und gesundheitliche Einschränkungen – das sind die größten Hürden für Männer über 40. Forscher des DKFZ haben untersucht, wie sich die WHO-Empfehlungen zur Muskelkräftigung auch mit knappem Budget umsetzen lassen. Die Ergebnisse wurden im Juli 2026 im Fachjournal Frontiers in Public Health veröffentlicht. Fazit: Schon spezifisch strukturierte Kurzeinheiten bringen gesundheitliche Effekte.

Auch Yoga zeigt klare Ergebnisse. Bei drei bis fünf Einheiten pro Woche stellen sich erste Veränderungen des Körpergefühls nach vier bis sechs Wochen ein. Deutliche Resultate sind nach acht bis zwölf Wochen sichtbar.

Wenn Sport allein nicht reicht: Medizinische Hilfe

Bei schwerer Adipositas können operative Eingriffe Teil der Lösung sein. Ein dokumentierter Fall zeigt: Ein 66-jähriger Patient wog ursprünglich 154 Kilogramm. Acht Jahre nach einem Magenbypass benötigt er kein Insulin mehr. Die Lebensqualität hat sich massiv verbessert – ein Beleg für die metabolischen Vorteile drastischer Gewichtsreduktion.

Rekorde und neue Technologien

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Männer über 40 gehen seltener zur Krebsvorsorge als Frauen – dabei lässt sich das Risiko durch Übergewicht aktiv senken. Der Schlüssel: der Taillenumfang und kurze Workouts. Erfahren Sie, wie Sie in 3 Schritten vorbeugen. Kostenlosen Schritt-für-Schritt-Plan sichern

Die Sporttechnologie entwickelt sich rasant. Im Juli 2026 wurde ein neuer Weltrekord über die Meile aufgestellt: 3:42,66 Minuten. Neue Laufschuhe spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Auch in der Rehabilitation gibt es Fortschritte. Eine Auswertung von 14 Studien mit über 2.000 Teilnehmenden bestätigte: Gezieltes Beckenbodentraining kann Belastungsinkontinenz signifikant reduzieren. Ein oft unterschätzter Faktor für die Lebensqualität im Alter.

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