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Volvo Autonomous Solutions: Autonome Trucks bewegen mehr als 3 Millionen Tonnen

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 22:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Fahrerlose Volvo-Trucks transportierten in Bergbau und Steinbruch mehr als drei Millionen Tonnen und sind in Norwegen sowie Schweden im Einsatz.

Volvo Autonomous Solutions bewegt über drei Millionen Tonnen autonom
Eine weite Aufnahme eines norwegischen Kalkstein-Tagebaus mit tiefen Felsterrassen und einer unbefestigten Zufahrtsstraße zu einem Tunnel. Illustration mit AI erstellt.

Das Unternehmen Volvo Autonomous Solutions hat einen bedeutenden operativen Fortschritt im Bereich automatisierter Logistik erzielt. In den Segmenten Bergbau und Steinbruch wurden insgesamt mehr als 3 Mio. Tonnen Material mit autonom fahrenden Fahrzeugen bewegt. Dieser Meilenstein unterstreicht den Übergang der Technologie von der Pilotphase hin zu einem skalierbaren industriellen Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen.

Wie aus Branchenberichten vom Spätherbst 2026 hervorgeht, markiert das Erreichen der Drei-Millionen-Tonnen-Marke einen Wendepunkt für die kommerzielle Anwendung autonomer Transportsysteme. Volvo Autonomous Solutions (VAS) führt diesen Erfolg maßgeblich auf die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern in Skandinavien zurück, wo die Systeme bereits im täglichen Realbetrieb integriert sind.

Langjährige Kooperation in Norwegen als Wegbereiter

Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist das Projekt mit Brønnøy Kalk in Norwegen. Die Grundlage hierfür wurde bereits im Jahr 2018 mit einem Vertrag über die erste kommerzielle autonome Transportlösung gelegt, um Kalkstein vom Tagebau zum Hafen zu befördern. Der reguläre autonome Transportbetrieb wurde dort im Jahr 2023 aufgenommen.

Die Anforderungen an die Technologie sind an diesem Standort besonders hoch: Insgesamt neun autonome Lastwagen bewältigen eine 5-km-Route, die durch Tunnel führt und steile Steigungen umfasst. Die Fahrzeuge navigieren dabei eigenständig zwischen der Abbauwand und dem Brecher. Bereits im Laufe des Jahres 2025 konnte Brønnøy Kalk vermelden, dass die Marke von 1 Mio. Tonnen transportiertem Material durch die autonomen Einheiten überschritten wurde.

Einsatz bei komplexen Infrastrukturprojekten in Schweden

Neben dem Einsatz in Steinbrüchen wird die Technologie auch bei Boliden Garpenberg in Schweden angewendet. Dort unterstützen die autonomen Trucks ein Bauvorhaben zur Dammverstärkung.

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Autonome Transportsysteme haben die Pilotphase verlassen: In Norwegen und Schweden bewegen fahrerlose Trucks bereits Material im Regelbetrieb, über Tunnel und Steigungen hinweg. Wer seine Transportflüsse jetzt neu ordnet, kann Betriebskontinuität und Sicherheit gleichzeitig verbessern — bevor Wettbewerber die Kapazitäten binden. Kostenlosen Leitfaden zu autonomen Transporten anfordern

In diesem Szenario transportieren die Fahrzeuge das Material zu einem dynamischen Entladebereich. Die Flexibilität des Systems bei der Ansteuerung wechselnder Entladepunkte gilt in der Branche als wichtiger Indikator für die technologische Reife der Steuerungssoftware.

Gefertigt werden die spezialisierten Fahrzeuge im schwedischen Volvo-Werk in Säffle. Das System basiert auf dem sogenannten Volvo Virtual Driver, der in die Fahrzeuge integriert wird und die Kernkomponente für die autonome Steuerung bildet.

Transport-as-a-Service für abgegrenzte Einsatzbereiche

Volvo Autonomous Solutions vermarktet diese Technologie unter dem Namen „Autona/earth“. Das Modell ist als „Transport-as-a-Service“ konzipiert und richtet sich speziell an Kunden in abgegrenzten Einsatzbereichen wie Minen, Häfen oder großen Baustellen. Das Angebot umfasst neben den autonomiefähigen Lastwagen auch die notwendige Infrastruktur, den laufenden Betrieb, Uptime-Services sowie ein umfassendes Flottenmanagement.

Nach Einschätzung von Ingo Stürmer, CTO bei Volvo Autonomous Solutions, verdeutliche der aktuelle Meilenstein die Zuverlässigkeit und den wirtschaftlichen Nutzen der Lösung. Der autonome Transport werde demnach nicht mehr als rein experimentelles Feld betrachtet, sondern habe sich zu einer ausgereiften und skalierbaren Anwendung entwickelt.

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Das Unternehmen sieht die Hauptvorteile der Automatisierung in einer signifikanten Optimierung der Transportflüsse und der Ermöglichung eines nahezu kontinuierlichen Betriebs.

Zudem spiele der Sicherheitsaspekt eine entscheidende Rolle: Durch den Einsatz fahrerloser Systeme kann Personal konsequent aus potenziellen Gefahrenbereichen im Bergbau oder an Abbauwänden entfernt werden, was das Risiko für Arbeitsunfälle in diesen Sektoren erheblich reduziere.

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