Apple, Uhren

watchOS 27: Apple sperrt ältere Uhren aus – Series 6-8 sind raus

20.06.2026 - 11:02:52 | boerse-global.de

Apple kündigt watchOS 27 an, das nur auf Series 9, Ultra 2 und SE 3 läuft. Ältere Uhren erhalten keine neuen Funktionen mehr.

watchOS 27: Apple schließt ältere Watch-Modelle aus
Apple - Close-up of a sleek smartwatch face with a futuristic digital interface, displaying complex data and AI features. 20.06.2026 - Bild: ĂĽber boerse-global.de
Anzeige

Viele iPhone-Nutzer wissen nicht, dass die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Apple Watch und Smartphone erst durch die richtige Einrichtung und das Verständnis der Fachbegriffe möglich wird. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten Begriffe wie AirDrop und iOS verständlich und mit Aussprachehilfen. Die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe jetzt kostenlos sichern

Die neue Apple-Watch-Software kommt nur noch auf aktuelle Modelle. Besitzer älterer Uhren müssen aufrüsten.

Apple hat die Hardware-Voraussetzungen für watchOS 27 bekannt gegeben – und die fallen strenger aus als erwartet. Ab Herbst 2026 unterstützt das Betriebssystem nur noch die Apple Watch Series 9 und neuer, die Ultra 2 und neuer sowie die Watch SE 3. Das bedeutet das Aus für die Serien 6, 7 und 8, die zweite SE-Generation und die erste Ultra-Modell von 2022.

Warum der Schnitt nötig ist

Die technische Begründung liefern Apples Produktmanagerin Cait Dooley und watchOS-Entwicklungschef David Clark. Die neuen Funktionen – insbesondere die Siri-KI und eine neue Single-Tap-Geste – setzen den S9-Chip voraus. Dessen Rechenleistung liegt satte 52 Prozent über dem Vorgänger. Entscheidend ist aber der 4-Kern-Neural-Engine, der maschinelles Lernen doppelt so schnell ausführt wie der 2-Kern-Prozessor im S8-Chip.

Ältere Modelle wie die Series 8 oder die erste Ultra arbeiten noch mit Prozessoren auf Basis der A13-Architektur aus dem Jahr 2019. Das reicht für die neuen Anforderungen nicht mehr aus.

Was watchOS 27 Neues bringt

Die technische Basis ermöglicht gleich mehrere Innovationen:

  • Siri als KI-Co-Pilot: Der Sprachassistent wird zum „Co-Partner" fĂĽr Apple Intelligence. Die neue Version erlaubt nahtloses Handoff zwischen Watch und iPhone 15 Pro oder neuer.
  • Lokale Verarbeitung: Komplexe Aufgaben laufen direkt auf der Uhr – schneller und datenschutzfreundlicher.
  • Erweiterte Gestensteuerung: Neben dem bekannten Double Tap und dem „Wrist Flick" aus watchOS 26 kommt ein Single Tap hinzu. Einmaliges ZusammenfĂĽhren von Zeigefinger und Daumen wählt Widgets im Smart Stack aus.
Anzeige

Nach großen System-Updates ändern sich oft wichtige Einstellungen zum Datenschutz und zur Bedienung, die Sie sofort prüfen sollten. Der kostenlose Ratgeber von Apple-Experte Detlef Meyer zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gerät nach einem Update sicher und optimal konfigurieren. Kostenlosen Update-Ratgeber hier herunterladen

Das Ziel, so Clark: Die Apple Watch soll ein vollwertiger Teil des Apple-Intelligence-Ökosystems werden. Dafür brauche es Hardware, die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung auf dem Gerät selbst stemmen kann.

Kurzer Support fĂĽr teure Modelle

Besonders bitter: Die erste Apple Watch Ultra – 2022 für stolze 900 Euro gestartet – erhält nach nur rund vier Jahren keine großen Updates mehr. Branchenbeobachter kritisieren den kurzen Support-Zyklus für ein Premiumprodukt.

Immerhin: Sicherheitsupdates werden weiterhin ausgeliefert. Auch das Pairing mit aktuellen iPhones bleibt möglich. Wer aber die neuen Funktionen nutzen will, muss investieren.

Zeitplan und Ausblick

Die Entwicklung läuft bereits. Seit Mitte Juni 2026 steht eine Developer-Beta bereit. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli. Der finale Release ist für den Herbst geplant. Für den vollen Funktionsumfang bleibt nur der Umstieg auf Series 9, Ultra 2 oder SE 3.

de | wissenschaft | 69588859 |