WhatsApp: Elternkontrolle und iPad-Unabhängigkeit ab Juli
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 03:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Messaging-Dienst WhatsApp hat eine Reihe von Neuerungen vorgestellt, die vor allem Familien und Vielfachnutzer ansprechen. Im Mittelpunkt stehen eine elterliche Kontrollfunktion sowie die Möglichkeit, den iPad-Dienst unabhängig vom Smartphone zu nutzen.
Neue Elternkontrolle für mehr Sicherheit
WhatsApp führt eine spezielle „Elternkontrolle" ein, die sich derzeit in der Android-Betaversion 2.26.29.5 befindet. Eltern können ihr Konto mit dem ihres Kindes verknüpfen und so Aktivitäten auf Kontenebene überwachen – etwa Kontakte zu unbekannten Personen oder Änderungen am Profil.
Die Privatsphäre bleibt dabei gewahrt: Eltern haben keinen Zugriff auf den Inhalt der Nachrichten. Transparenz ist gewährleistet, denn das Kind wird informiert, sobald sein Konto mit dem elterlichen Gerät verbunden wurde. Die Funktion wird schrittweise an Betatester ausgerollt.
iPad wird zum eigenständigen Gerät
Ein bedeutender Schritt ist die Integration des iPads als primäres Gerät. Mit der Version 26.28.75, die seit dem 23. Juli ausgerollt wird, können Nutzer ihr WhatsApp-Konto direkt auf dem Tablet registrieren. Bislang war dafür ein verknüpftes Smartphone nötig.
Während WhatsApp seine Funktionen auf Tablets und Desktops erweitert, bleibt die Sicherheit der mobilen Anwendung ein zentrales Thema für viele Nutzer. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie die beliebte App und Ihr gesamtes System wirksam vor Zugriffen schützen. Jetzt gratis herunterladen und WhatsApp endlich sicher nutzen
Zwar ist weiterhin eine gültige Telefonnummer für die Erstverifizierung erforderlich, doch ein zweites Mobilgerät wird nicht mehr benötigt. Das iPad wird so zum vollwertigen Kommunikationswerkzeug im WhatsApp-Ökosystem.
Produktivität und Multimedia: Neue Funktionen
Bereits am 22. Juli kündigte Meta mehrere Neuerungen an, die den Alltag erleichtern sollen:
- PDF-Bearbeitung: In Zusammenarbeit mit Adobe Acrobat können Nutzer auf Web- und Desktop-Plattformen PDFs direkt in Chats anzeigen, markieren, kommentieren und annotieren.
- Musik teilen: Ein neues soziales Feature erlaubt das Teilen von Musik aus Streaming-Diensten wie Apple Music und Spotify direkt im WhatsApp-Status.
- Autoschnittstelle: Die Oberflächen für CarPlay und Android Auto wurden überarbeitet. Der Fokus liegt auf freihändiger Kommunikation mit schnellerem Zugriff auf Anrufliste, Nachrichten und einer „Favoriten"-Sektion.
Die neuen Funktionen machen die Bedienung komfortabler, doch die zunehmende Digitalisierung bringt auch neue Anforderungen an die Sicherheit Ihrer Konten mit sich. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, wie Sie moderne Technologien wie Passkeys nutzen, um sich bei Diensten wie WhatsApp oder Amazon ohne klassisches Passwort-Risiko anzumelden. Kostenlosen Passkey-Ratgeber jetzt anfordern
Sicherheit: Passwort statt PIN
WhatsApp arbeitet zudem an einer verbesserten Zwei-Faktor-Authentifizierung. Statt der bisherigen sechsstelligen PIN sollen Nutzer künftig ein komplexeres alphanumerisches Passwort mit Sonderzeichen verwenden können. Diese Option bleibt freiwillig und befindet sich noch in der Entwicklung.
Parallel wird an einem benutzernamenbasierten Identifikationssystem sowie verbesserten Anruffunktionen speziell für das iPhone gearbeitet. Konkrete Veröffentlichungstermine für diese Neuerungen stehen noch aus.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
