WhatsApp für Android: Beta testet grünen Kreis in der Navigationsleiste
Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 00:51 Uhr | Redaktion boerse-global.deWhatsApp erprobt eine optische Überarbeitung seiner Bedienoberfläche auf Android-Geräten. Wie aus Medienberichten vom 19. Oktober 2026 hervorgeht, testet der Messenger in der Android-Beta-Version 2.26.41.7 einen neuen Indikator für die ausgewählte Registerkarte in der unteren Navigationsleiste. Statt der bisherigen pillenförmigen beziehungsweise rechteckigen Markierung hebt künftig ein größerer grüner Kreis den jeweils aktiven Bereich hervor.
Klareres Design für die untere Menüleiste
Die geplante visuelle Anpassung verfolgt das Ziel, die Navigation innerhalb der Anwendung einfacher, moderner und klarer zu gestalten. Durch den größeren grünen Kreis soll die aktive Sektion besser sichtbar werden. Zudem sorge das überarbeitete Element für ein schlichteres und symmetrischeres Erscheinungsbild der Leiste.
Das grundlegende schwebende Design mit abgerundeten Ecken sowie der Verzicht auf Textlabels unter den Symbolen bleiben bei diesem Schritt unverändert erhalten. Die untere Navigationsleiste wurde nach Angaben vom 18. Oktober 2026 in den vergangenen Wochen bereits dreimal überarbeitet.
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Der neue Indikator steht aktuell noch nicht für reguläre Beta-Tester zur Verfügung. Die Neuerung befindet sich in einer internen Testphase. Ein genauer Zeitpunkt für die Freigabe an alle Nutzerinnen und Nutzer ist derzeit unbekannt, und bis zu einer finalen Veröffentlichung sind weitere Anpassungen an der Oberfläche möglich.
Zusätzliche Tests für internen In-App-Browser
Parallel zu den Arbeiten an der Benutzeroberfläche unter Android treibt WhatsApp weitere Funktionserweiterungen voran. Laut Berichten vom 19. Oktober 2026 arbeitet der Dienst an einem integrierten In-App-Browser, der in der Beta-Version 26.41.10.72 für Apple iOS über TestFlight entdeckt wurde. Damit lassen sich Web-Links direkt aus Chats heraus öffnen, ohne dass Anwender die Messenger-App verlassen müssen.
Die Browser-Funktion läuft in einer separaten Sitzung ab. Über ein Drei-Punkte-Menü können Nutzer aufgerufene Webseiten weiterhin in ihrem gewohnten Standardbrowser öffnen. Die Verwendung ist optional und lässt sich in den Einstellungen über einen entsprechenden Menüpunkt aktivieren oder deaktivieren. Nutzer können Cookies sowie den Cache gezielt löschen, woraufhin Links wieder im Standardbrowser geladen werden.
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Laut Informationen von WABetaInfo sehen weder WhatsApp noch Apple die geteilten Links oder die besuchten Internetseiten, da die zugehörigen Daten lokal gespeichert werden. Zuvor war eine entsprechende Browser-Funktion nur ausgewählten Geschäftskonten mit spezifischen Voraussetzungen vorbehalten, die nun entfallen.
Ein Termin für den endgültigen Start des internen Browsers wurde vom Mutterkonzern Meta bislang nicht genannt, und die Neuerung ist für reguläre Tester ebenfalls noch nicht freigeschaltet.
