WhatsApp Plus: Messenger fĂĽhrt Bezahl-Abo und neues Design ein
11.05.2026 - 17:19:08 | boerse-global.deMeta führt ein kostenpflichtiges Abo und eine optische Generalüberholung ein – der Messenger verändert sein Gesicht.
Seit dem 11. Mai 2026 rollt WhatsApp Plus für ausgewählte iOS-Nutzer aus. Das neue Bezahlmodell markiert eine Zeitenwende für den bislang kostenlosen Dienst. Rund 2,49 Euro monatlich kostet das Premium-Paket in Europa, in Pakistan sind es umgerechnet etwa 229 Rupien. Die breite Verfügbarkeit für alle Nutzer steht noch aus.
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Was Abonnenten bekommen
WhatsApp Plus richtet sich an Vielnutzer, die mehr Kontrolle und Individualisierung wünschen. Der Premium-Tarif bietet eine Reihe von Anpassungsmöglichkeiten: 18 verschiedene Akzentfarben, 14 App-Symbole zur Auswahl und zehn exklusive Klingeltöne. Dazu kommen 20 anheftbare Chats – ein deutliches Plus gegenüber der Standardversion.
Bereits im März hatte der Messenger Multi-Account-Support für iOS eingeführt und den Umzug von iPhone- zu Android-Chats vereinfacht. Das Abo ergänzt diese Funktions-Updates nun um eine Monetarisierungsschiene für Power-User.
Liquid Glass: Das neue Design
Parallel zum Abo-Start präsentiert sich WhatsApp in neuem Gewand. Seit dem 10. Mai rollt das Liquid Glass-Design aus – zunächst für iOS-Nutzer und Beta-Tester. Die Optik orientiert sich stark an iOS 26: durchscheinende Tab-Leisten, überarbeitete Buttons und frische Kontextmenüs prägen den neuen Look.
Die Entwickler arbeiten daran, auch die Reaktionsleiste und andere interaktive Elemente an das neue Design anzupassen. Auf Android tauchen ähnliche Anpassungen in den Beta-Versionen auf, darunter ein neues Status-Widget.
Abschied von Avataren – Fokus auf KI
WhatsApp verabschiedet sich von einer wenig genutzten Funktion: Seit dem 10. Mai werden Avatare schrittweise entfernt. Die Entscheidung fiel wegen geringer Nutzerzahlen – der Konzern setzt stattdessen auf KI-generierte Bilder als Ausdrucksmittel. Bereits erstellte Avatar-Sticker bleiben in Chat-Verläufen sichtbar, neue lassen sich aber nicht mehr anlegen.
Dieser Schritt passt zum Branchentrend hin zu sogenannter Agentic AI – Systemen, die eigenständig komplexe Aufgaben für Nutzer erledigen. Analysten erwarten, dass dieses Thema die großen Technologie-Konferenzen Ende Mai dominieren wird.
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Alte Geräte fliegen raus
Die neuen Funktionen haben ihren Preis: WhatsApp stellt den support für ältere Smartphones ein. Auf Apple-Geräten bedeutet das das Aus für iOS-Versionen unter 15.1 – betroffen sind iPhone 5, 5c, 5s, 6 und 6 Plus. Android-Nutzer benötigen mindestens Version 6.0. Die endgültige Frist für Android läuft am 8. September 2026 aus.
Begründung: Die Sicherheitsstandards und die Kompatibilität mit neuen Features wie dem biometrisch gesperrten Archiv und der Liquid-Glass-Oberfläche ließen sich nur mit modernen Systemen gewährleisten.
WhatsApp Web: Weniger Themen, mehr Qualität
Auch die Web-Version bekommt ein Update. Seit dem 10. Mai testet WhatsApp Web einen überarbeiteten Satz an Chat-Designs. Die Zahl der verfügbaren Designs sinkt von 49 auf 39 – dafür kommen acht neue, farbenfrohere Hintergründe hinzu. Die Entwickler setzen auf Qualität statt Quantität.
Was die Konkurrenz macht
Die Veränderungen bei WhatsApp fallen in eine dynamische Phase des gesamten Mobilmarkts. Google hat sein Mai-Update für Pixel-Geräte veröffentlicht, Samsung rollt One UI 8.5 für die Galaxy-S25- und Z-Fold-Serien aus. Android 17 QPR1 Beta 2 wird derzeit auf Pixel-6- bis Pixel-10-Geräten getestet.
Ein besonderer Blick gilt der Google I/O am 19. Mai 2026. Branchenkenner erwarten dort die Vorstellung von Gemini 4.0 und möglicherweise eines neuen Betriebssystems namens „Aluminum OS". Die Zukunft der Messaging-Plattformen liegt offenbar in der tiefen Integration mit KI und plattformübergreifenden Ökosystemen.
Für WhatsApp-Nutzer heißt das: Umstellung auf das Bezahlmodell, Eingewöhnung an Liquid Glass und – wer ein älteres Gerät hat – ein bevorstehender Wechsel. Bis September will der Dienst den Support für alte Modelle abgeschlossen haben. Der Fokus liegt dann auf KI-Tools und dem Premium-Erlebnis für die neue Abo-Kundschaft.
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