WhatsApp testet grünen Online-Status und Liquid Glass Design
27.06.2026 - 12:24:47 | boerse-global.de
Der Messaging-Dienst WhatsApp testet mehrere Neuerungen: Ein grüner Punkt zeigt künftig den Online-Status an, das iPad-Design wird modernisiert.
Die Aktualisierungen, die Ende Juni 2026 in den Beta-Versionen der Plattform auftauchten, zielen darauf ab, die Nutzerführung zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen – ohne die bestehenden Datenschutzstandards zu beeinträchtigen.
Neuer grüner Punkt für den Online-Status
WhatsApp testet in der Android-Beta einen grünen Punkt auf dem Profilbild. Dieses visuelle Signal, das am 26. Juni 2026 erstmals dokumentiert wurde, zeigt den Online-Status eines Kontakts direkt auf dem Avatar an. Die bestehenden Datenschutzeinstellungen bleiben davon unberührt: Nutzer können weiterhin selbst bestimmen, wer ihren Aktivitätsstatus sehen darf. Ein Termin für die öffentliche Einführung steht noch nicht fest.
Das Profilbild dient weiterhin als wichtiges Indiz für die Verbindung zu einem Kontakt. Laut aktuellen technischen Hinweisen kann das plötzliche Verschwinden eines Profilbilds darauf hindeuten, dass man blockiert wurde. Weitere Anzeichen sind:
- Nachrichten bleiben bei einem einzigen Haken stehen
- Anrufe werden nicht durchgestellt
- Der Kontakt lässt sich nicht zu Gruppen hinzufügen
Liquid Glass: Neues Design für das iPad
Das Tablet-Erlebnis wird modernisiert: WhatsApp führt das sogenannte „Liquid Glass“-Design für iPad-Beta-Tester ein. Die Aktualisierung, die am 25. und 26. Juni 2026 gemeldet wurde, bringt eine schwebende, halbtransparente Tab-Leiste und Schaltflächen mit Milchglaseffekt.
Die Navigationsleiste passt sich dynamisch an: Beim Scrollen durch Unterhaltungen verändert sie ihr Erscheinungsbild. Dieses Design folgt der bereits auf dem iPhone eingeführten Optik und wird Berichten zufolge auch für die Mac-Version entwickelt. Die breite Einführung für iPad-Nutzer wird in den kommenden Wochen erwartet.
Während WhatsApp das Design für Apple-Geräte modernisiert, kämpfen viele Nutzer noch mit den Fachbegriffen der iOS-Welt. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive Aussprachehilfen. Apple-Fachchinesisch endlich verstehen
Mehr Sicherheit vor Betrug und unbekannten Absendern
WhatsApp hat am 25. Juni 2026 einen neuen Vor-Chat-Sicherheitsbildschirm für unbekannte Absender eingeführt. Erhält ein Nutzer eine Nachricht von einer nicht eingespeicherten Nummer, zeigt die App nun an:
- Das Herkunftsland des Absenders
- Ob der Absender in den eigenen Kontakten ist
- Gemeinsame Gruppen
Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, bewusst zu entscheiden, ob sie mit dem Absender interagieren oder ihn blockieren möchten – ohne dass der Absender benachrichtigt wird, dass seine Nachricht geprüft wurde.
Der Sicherheitsupdate folgt auf Berichte über Account-Übernahme-Betrug, etwa in Jamaika. Dort warnten die Behörden am 26. Juni 2026 vor Betrügern, die Konten kompromittieren und sich als Opfer ausgeben, um über Dienste wie Zelle Geld zu erbitten – oft Beträge umgerechnet rund 750 Euro. Angesichts von rund 3,06 Millionen Mobilfunkanschlüssen in Jamaika betonen Sicherheitsexperten die Bedeutung der Zwei-Faktor-Authentifizierung und warnen davor, Verifizierungscodes weiterzugeben.
Neue Sicherheitsfunktionen sind wichtig, da Kriminelle immer raffiniertere Methoden entwickeln, um Online-Konten zu übernehmen. Ein kostenloser Report zeigt, wie Sie Passkeys bei Amazon, Microsoft und WhatsApp sofort einrichten und sich so ohne Passwort-Stress schützen. Hier Passkey-Ratgeber kostenlos anfordern
Neue Suchfunktion und soziale Dynamiken
iOS-Nutzer erhalten mit der Version 26.24.72 eine funktionale Aufwertung: Die Kanalsuche wurde eingeführt. Seit dem 25. Juni 2026 können iPhone-Nutzer in Kanalverläufen nach bestimmten Stichwörtern suchen – eine Funktion, die Android-Nutzern bereits seit über einem Jahr zur Verfügung steht. Zudem können Kanaladministratoren nun auf ältere Updates antworten, um den Informationsfluss aufrechtzuerhalten.
Die Bedeutung von Profilbildern im beruflichen Kontext wurde in aktuellen Social-Media-Diskussionen hervorgehoben. Am 26. Juni 2026 wiesen Branchenbeobachter darauf hin, dass Frauen in Unternehmensumgebungen häufig mit spezifischen Vorurteilen konfrontiert sind – darunter unerwünschte Kommentare zu ihren Profilbildern. Diese Beobachtungen zeigen, dass WhatsApp zwar technische Funktionen für Profilanzeigen hinzufügt, diese Elemente aber weiterhin im Mittelpunkt sozialer und beruflicher Interaktionen stehen.
