WhatsApp-Update, Android

WhatsApp-Update: iOS 15.5 ab November, Android 6.0 ab September

16.06.2026 - 16:24:55 | boerse-global.de

WhatsApp setzt ab Herbst 2026 höhere Mindestanforderungen an iOS und Android. Besitzer Ă€lterer GerĂ€te mĂŒssen handeln.

WhatsApp erhöht Systemanforderungen: Ältere Smartphones betroffen
WhatsApp-Update - A hand holds an iPhone displaying the WhatsApp logo, with a blurred digital background representing software updates. 16.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Der Messaging-Dienst erhöht die Systemanforderungen – Besitzer Ă€lterer iPhones und Android-GerĂ€te mĂŒssen handeln.

WhatsApp verschĂ€rft die Zugangsvoraussetzungen fĂŒr seine Plattform. Ab Herbst 2026 benötigen Nutzer aktuelle Betriebssysteme, um den Dienst weiter nutzen zu können. Die Änderung betrifft sowohl Apple- als auch Android-GerĂ€te und soll Platz fĂŒr neue Funktionen schaffen – darunter auch KI-gestĂŒtzte Tools.

Anzeige

Viele iPhone-Nutzer ĂŒbersehen nach dem Einspielen von System-Updates wichtige Sicherheitseinstellungen, die ihre PrivatsphĂ€re gefĂ€hrden können. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen Schritt fĂŒr Schritt, wie Sie Ihr GerĂ€t nach dem Update optimal absichern. Kostenlosen Ratgeber fĂŒr sichere iOS-Updates herunterladen

Neue Fristen fĂŒr iPhone und Android

FĂŒr Apple-Nutzer wird der Stichtag auf den 30. November 2026 datiert. Ab dann ist mindestens iOS 15.5 erforderlich – bisher reichte Version 15.1. Auf der Android-Seite kommt die Umstellung frĂŒher: Bereits ab dem 8. September 2026 mĂŒssen GerĂ€te Android 6.0 oder neuer verwenden. Bislang lief die App noch auf Android 5.0.

Welche GerÀte betroffen sind

Mehrere Àltere iPhone-Modelle geraten ins Visier der neuen Regelung. Dazu gehören:

  • iPhone 6s und iPhone 6s Plus
  • iPhone SE (erste Generation)
  • iPhone 7 und iPhone 7 Plus
  • iPad Air 2 und iPad mini 4

Die gute Nachricht: Diese GerĂ€te sind nicht zwangslĂ€ufig verloren. Sie lassen sich auf iOS 15.8.8 oder 15.8.3 aktualisieren – und liegen damit deutlich ĂŒber der neuen Mindestanforderung. Meta wird Nutzer per In-App-Hinweis an das nötige Update erinnern.

Bereits 2025 hatte der Konzern die UnterstĂŒtzung fĂŒr iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus eingestellt.

Anzeige

Wer durch die stĂ€ndigen SystemĂ€nderungen und neuen Fachbegriffe den Überblick verliert, findet in diesem kompakten Lexikon die passenden Antworten. Erfahren Sie leicht verstĂ€ndlich, was Begriffe wie iOS oder Apple-ID wirklich bedeuten. Kostenloses iPhone-Lexikon jetzt gratis sichern

Warum der Schritt nötig ist

Hinter der VerschĂ€rfung steckt mehr als nur WillkĂŒr. Moderne Betriebssysteme sind die Basis fĂŒr aktuelle Sicherheitsprotokolle und neue Funktionen. Meta betont, dass Ă€ltere iOS- und Android-Versionen schlichtweg nicht die nötige Infrastruktur fĂŒr kommende Leistungsoptimierungen und die tiefe Integration von KI-Features bieten.

Die Konzentration auf neuere Systeme erlaubt es dem Unternehmen, die Entwicklung zu straffen und eine stabile App-Leistung zu gewÀhrleisten.

Neue Features in der Testphase

Parallel zu den SystemĂ€nderungen arbeitet WhatsApp an frischen Funktionen. In der iOS-Betaversion (26.24.10.16) wird eine "Einmal ansehen"-Option fĂŒr Textnachrichten getestet. Die Nachricht verschwindet nach dem Öffnen – Kopieren, Weiterleiten oder Screenshots werden blockiert.

Auf Android-Seite (Beta 2.26.23.11) hĂ€lt die animierte Nachrichten-Überblendung Einzug. Die bereits aus der iOS-Version bekannte Funktion sorgt fĂŒr fließendere ÜbergĂ€nge im Chat. Wer die Animationen nicht mag, kann sie in den Barrierefreiheitseinstellungen deaktivieren. Ein konkreter Veröffentlichungstermin fĂŒr beide Features steht noch aus.

de | wissenschaft | 69553965 |